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Lebens.Haus Online Adventskalender: Tag 4 – winterlicher Achtsamkeitsspaziergang

von | Dez 4, 2018 | 1 Kommentar

Lebens.Haus Adventskalender – 24 Türchen, 24 Überraschungen

Heute: Tag 4

Ein Achtsamkeitsspaziergang – das hört sich ein bisschen nach Müßiggang im Sonnenuntergang an, nach angenehmen Temperaturen und entspanntem Dahergelaufe. Ein Achtsamkeitsspaziergang im Advent – der könnte vielleicht bei Minusgraden sein. Im Frost. Im Schnee. Blauer Himmel, weithin klare Sicht. Ein klein bisschen so wie bei meinem ersten Achtsamkeitsspaziergang.

Es könnte aber auch anders laufen:

Es könnte auch 8 Grad im Nieselregen haben, am grauesten Adventssonntag, den man sich nur vorstellen kann. Aber das Adventswetter kann man sich nicht aussuchen – wohl aber, wie man seine Umwelt wahr- und annimmt.

Analog zum ersten Achtsamkeitsspaziergang versuche ich also, den Adventsgang mit allen Sinnen zu spüren – und Euch noch einmal eine kurze Anleitung zu geben!

Achtsamkeitsspaziergang im Winter – Achtsamkeit im Advent

  • Was siehst Du? Ich habe ein Eichhörnchen entdeckt, eine Katze hüpft in einen Busch und ich habe eine freche Elster getroffen!
  • Was hörst Du? Eigentlich wunderschön: Der Regen fällt auf den aufgespannten Regenschirm, ganz leicht und sanft und so regelmäßig! In der Ferne bellt ein Hund.
  • Was riechst Du? Die feuchte Erde. Im kurzen Waldabschnitt riecht der Wald nach nassem Holz.
  • Was fühlst Du? Den aufgeweichten Boden unter meinen Füßen. Den Regen auf meiner Haut.  

 

Auf der Hälfte meines Weges bleibe ich stehen und übe mich in meiner Lieblingsatemübung:

Schließe Deine Augen.

Atme 10 Mal intensiv, tief und bewusst ein- und aus.

Wenn Du das zehnte Mal ausatmest: Lass den Atemstrom so lange fließen, wie Du nur kannst.

Es folgen 5 entspannte Atemzüge.

Atme einmal tief ein und nimm Dir für diesen Atemzug 15 Sekunden Zeit. Versuche, die Lungen komplett auszufüllen.

Halte direkt danach den Atem für 15 Sekunden an und spüre in Deinen Körper hinein. Was fühlst Du?

Atme danach wieder entspannt aus.

Nach einigen ruhigen Atemzügen kannst Du die Übung einmal komplett wiederholen.

Öffne Deine Augen wieder.

Du wirst merken, dass sich die Welt nicht verändert hat – aber Deine Wahrnehmung!

Als ich zuhause ankomme, fühle ich mich deutlich entspannter, wacher, achtsamer. Und gegen die gemütliche Couch, warme Socken und gegen das zweite Tor im Adventskalender (diesmal der mit echter Schokolade, nicht die Online-Version!) habe ich auch nichts einzuwenden.

 

 

Wir wünschen Dir einen schönen 4. Dezember!

 

Dein Lebens.Haus Team

 

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Christopher Wilker
Lebens.Haus Team

Leben Heute & Morgen, Kulinarisches, Sportliches. Alltagsbeobachter, Genussmensch, Katervater und Sport-Enthusiast. Meditationsneuling.

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