Aus meinem Leben

von | Jul 10, 2019 | 1 Kommentar

Lebens.Haus Meditation – Leben Heute – Kreativität – Spiritulität – Genuss

AUS DEM LEBEN

Es ist Anfang Juli, das Jahr 2019 doch tatsächlich schon zur Hälfte abgelaufen. In dem hitzigen Alltagsgetümmel fällt mir das gerade auch erst wieder auf. Zeit sich mit den ersten 50% des Jahres zu befassen, mal Inne zu halten – eigentlich keine da. Ich hüpfe von Studienprojekten zu Festivals, zum nächsten Familientreffen, Junggesellinnenabschied, zwischen drin Prüfungsvorbereitung, Grillfeste, und danach doch wieder etwas Geld verdienen, um den ganzen Spaß zu finanzieren. Ich bin 20 Jahre alt, so sieht mein Leben nun mal aus als Studentin und ich genieße es sehr!

Trotzdem fehlt mir gerade etwas die Zeit mit mir selbst. Die guten Angewohnheiten, die sich Anfang des Jahres irgendwann mal etablieren hätten sollen, sind schon längst aus der Alltagsroutine wegrationalisiert worden. Es mangelt an Zeit – beziehungsweise lass uns Prioritätensetzung sagen. Das toxische sozial sein, wie ich es nennen würde. Keine Feier auslassen zu wollen, niemanden mit seinem nicht erscheinen zu enttäuschen, gleichzeitig alles ganz entspannt zu sehen, während man auf seine bevorstehenden Prüfungen lernt und nebenher Projekte aller Art jongliert und am besten bloß nicht krank wird. Das ist ein Balanceakt für sich.

Weil ich mich in keinster Weise über diesen Lebensstil beschweren möchte, nehme ich mir hiermit einfach mal die Zeit, um ein paar Dinge zu reflektieren. Auch wenn Du nicht ausgerechnet mehr Student und Anfang 20 bist, bin ich mir sicher, Du kennst das Leben und vor allem den Anspruch, den Du an Dich selbst stellst. Also fühl Dich gerne inspiriert und halte auch mal kurz an im Dauerlauf.

Ich für meinen Teil habe mir diesbezüglich ein wenig Gedanken über das letzte halbe Jahr gemacht und mir überlegt, was die 5 Hauptthemen des Lebens.Haus Blogs Leben Heute – Meditation – Kreativität – Spiritualität und Genuss in den letzten 6 Monaten für mich bedeutet haben, beziehungsweise welche Rolle sie aktuell in meinem Leben spielen:

Zum Thema Leben Heute kann ich passenderweise von meinem heutigen Tag erzählen. Ich habe den Sonntag zusammen mit 3 Frauen aus meinem Studium verbracht, wir haben zusammen an Projekten gearbeitet, ausgiebig geratscht und abends gegrillt. Ein super schöner Tag zum Energieschöpfen und für mich in vielerlei Hinsicht ziemlich erfolgreich: Ich konnte meinen Kontakt- und Kommunikationsdrang ausleben, gleichzeitig mein dauerhaft schlechtes Gewissen der Uni wegen etwas beruhigen und geniales Essen genießen. Auf der Heimfahrt hat eine Freundin, nach langen Gesprächen, ein ziemlich treffendes Fazit gezogen:

Es geht nicht darum, zu warten bis das Leben irgendwann besser wird und nach der nächsten, richtig getroffen Entscheidung endlich perfekt und lebenswert ist. Das Leben findet jetzt statt und es ist gut sich ab und zu daran zu erinnern.

Meditiert habe ich wenn’s hochkommt 2-3 mal, mit meiner Schwester. Still sitzen und meine Gedanken vorbeiziehen lassen ist einfach auf meiner Prioritätenliste noch nicht so weit oben. Wenn mir Gedankenspiralen aufs Gemüt schlagen, sin immer noch Tanz und Musik meine Lösungsmethoden um Ausgeglichenheit zu schaffen. Trotzdem finde ich es ziemlich gut, dass Meditation heute Mitten in der Gesellschaft angekommen ist und mich in Zukunft mit Sicherheit auch immer wieder begleiten wird.

Kreativität hat für mich einen sehr schöpferischen Gedanken. Kunst, Musik und Sprache sind Fähigkeiten, die den Menschen als denkendes Lebewesen ausmachen und ihm die Möglichkeit geben sich auszudrücken und die Welt zu kreieren. Da auch in meinem Studium Kreativität gefragt ist, bin ich froh hier zumindest zeichnerisch auf meine Kosten zu kommen. Nebenbei führe ich seit mittlerweile 3 Jahren eine Art kreativen Kalender, in den ich Termine eintrage, aber auch erinnerungswürdige Alltagssituationen zitiere, male, collagiere, Liedtexte schreibe und meine Gedanken schweifen lasse. Der Kalender ist für mich super wertvoll geworden und ähnliches kann ich nur empfehlen!

Spiritualität hat für mich viel mit Austausch zu tun und der Beziehung zu meinem Geist und Körper. In meiner Definition lässt sie mir die Freiheit, meinen Glauben an etwas Größeres, nicht zwangsweise an eine vorgeschrieben Religion zu knüpfen und damit nur meine persönlichen Werte zu vertreten, ohne für ein ganzes Konstrukt einstehen zu müssen. In meiner praktischen Umsetzung finden sich aktuell relativ regelmäßiges Yoga, so oft es geht ausgiebige Spaziergängen, lesen, Gedanken aufschreiben, Dankbar sein und mir guten Input durch Gespräche und Podcasts holen.

Etwas leichtere Kost: Der Genuss. Ich liebe gutes Essen, tatsächlich mittlerweile am liebsten selbst gekocht. Was das angeht, kann ich von mir behaupten, im letzten halben Jahr sehr oft kreativ geworden zu sein. Aus den letzten Resten im Studentenkühlschrank ist schon öfter ein verblüffend gutes Rezept hervorgegangen. Meinen Versuch, größtenteils Pflanzliches zu futtern, setzte ich seit etwa sechs Monaten in die Praxis um. Das tut mir und der Umwelt tatsächlich ziemlich gut.

5 Themen zu denen es jeweils noch so viel mehr zu sagen gäbe, aber hier eben mal ein paar Gedankenströme zum Weiterdenken und inspirieren lassen.

 

Sarah

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