Eine soziale Gesellschaft – in der Nachbarschaft fängt es an

von | Mai 29, 2019 | 4 Kommentare

In der Nachbarschaft fängt es an

Hallo Nachbar!

Um unsere unmittelbare Nachbarschaft ging es vor einem Jahr schon einmal hier auf dem Blog: Unter Leben im Jetzt – die Nachbarschaft erwacht ging es um Begegnungen und Beziehungen im direkten Wohn-Umfeld. Und zwar um sehr wertvolle und fruchtbare – im wahrsten Wortsinne beim Pflanzentauschfest im Frühjahr.

In dieser Velberter Nachbarschaft lebt auch Frank Brettschneider, der nicht nur in der analogen, sondern auch in der digitalen Welt Nachbarschaft lebt und lebendig machen will.

Eine Initiative für eine soziale Gesellschaft

Für die Tageszeitung WAZ Velbert durfte ich mit ihm über seine Ideen und Initiative reden. Hier liest Du davon:

Langenberg.Die Initiative Juala – kurz für Jung und Alt Langenberg ist neu. Aber dafür nicht wenig durchdacht. Der Langenberger Familienvater Frank Brettschneider ist der Kopf dahinter. Wem Brettschneider bekannt vorkommt, der hat bestimmt schon einmal von ihm gehört – im wahrsten Wortsinn. Er ist nämlich regelmäßig fürs Bürgerradio extraRadiO tätig, wo er ehrenamtlich aktiv ist. Einmal wöchentlich sendet die Langenberger Radiostation eine Stunde im Programm von Radio Neandertal.

Auch das Lebens.Haus-Team war bereits zu Gast bei Frank Brettschneider und dem extraRadio und damit bei Radio Neandertal zu hören.

Das Pflanzfest im Frühjahr in der Nachbarschaft.

Das Pflanzfest im Frühjahr in der Nachbarschaft.

Ein Lebensumfeld, in dem man gerne leben möchte

Mit seinem Heimatort Langenberg ist der gebürtige Velberter eng verbunden und möchte genau hier und lokal etwas bewegen: „Mir ist es wichtig, ein Lebensumfeld aufzubauen, in dem ich gerne leben möchte.“ Was für Brettschneider dazu gehört, bringt er schnell auf den Punkt: „Ich muss nicht lange Nachdenken, wo ich die essentiellen Dinge meines Alltags in meinem Umfeld bekomme. Egal, ob es dabei um das Einkaufen, Freizeitbeschäftigung, soziale Unterstützung oder wirtschaftliche Einbettung geht.“ Damit spricht der 54-Jährige viele elementare Faktoren des Lebens an.

Die neue Plattform, die alles verbindet

Wie möchte er diese auf seiner neuen Plattform vereinen? „Www.juala.de soll vieles unter ein Dach bringen. Im Prinzip geht es darum: Alles was ich hier vor Ort habe, nutze ich.“ Deshalb findet man auf der Webseite, die Ausgangspunkt für Vernetzungen in Langenberg sein soll, verschiedenste Bereiche: Kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungen werden genauso aufgeführt, wie die Angebote von Handwerkern oder sozialen Diensten und Sportvereinen. Daher wendet sich Frank Brettschneider auch direkt an alle Interessierten: „Ich nehme gerne weitere Daten und Informationen auf, freue mich aber vor allem über Leute, die Lust haben an der Initiative mitzudenken und -zuarbeiten.“

Gemeinsam Zusammenleben gestalten.

Gemeinsam Zusammenleben gestalten.

Brettschneider ist es wichtig in der Nachbarschaft und lokal zu handeln, um so langfristig auch umfassendere gesellschaftliche Prozesse positiv zu beeinflussen. Ganz nach dem Motto: „Das was ich hier habe, nutze ich. Das nicht so gute versuche ich zu verbessern oder erfinde es neu.“ Gerade das aktive Zusammenleben von Jung und Alt soll die Initiative fördern. Generationenübergreifend, ganz nach dem Solidaritätsprinzip.

Im weiteren Voranschreiten von JUALA ist Brettschneider offen für Anregungen und Diskurs. Weitere Informationen unter: www.juala.de.

Kennst Du ähnliche Initiativen? Oder bist Du selbst ganz analog in Deiner Nachbarschaft aktiv?

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Meike Schuster
Lebens.Haus Team

Kunst und Kreativität, Kultur und Alltag. Auf der Suche. Katzenmensch, All-interessiert, Tagebuch-Schreiberin.

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