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Meditatives Malen und Zeichnen: Bäume

von | Okt 29, 2018 | 0 Kommentare

Meditatives Malen: Bäume

Kreativ Malen und Zeichnen lernen: Inspiration, Ideen und Anregungen. Heute mit Anregungen zum Ausmalen und selbst Erleben von Bäumen und Wäldern!

Was ist meditatives Malen?

Wie ich schon im Artikel Meditatives Malen: Ausmalen und Mandalas beschrieb, hat kreatives Gestalten für mich oft meditative Elemente – gerade, wenn auch die Rahmenbedingungen stimmen, und ich mich richtig in den Prozess geben kann. Deshalb gilt auch für das meditative Malen heute: eine entspannte Atmosphäre schaffen. Bei mir geht das am Besten so: Handy leise stellen, schön-entspannte Musik anmachen, ein Tässchen Tee zubereiten und los geht’s.

Warum Bäume?

Was Bäume und Wälder für uns und mich bedeuten, war schon mehrmals hier auf dem Blog Thema. Nicht nur ich, auch meine Mutter Elke hat schon von ihrem Lieblings.Ort geschrieben – es war ein besonderer Baum an einer Wegkreuzung: „Bei diesem Baum blieb ich gerne stehen, lehnte mich an, genoss die Aussicht und kam langsam wieder zu Atem“, schreibt sie.

Der Lebensbaum als Malvorlage

Als mein persönlicher Lieblings- und Lebens.Ort war der Wald Inspiration für ein selbst designtes Ausmalbild. Auch das Logo vom Lebens.Haus stellt einen Baum dar – einen Lebensbaum, samt Wurzelwerk und Erdung. Auch für diesen Baum gibt es eine Ausmalversion, die Du Dir gerne als Vorlage herunterladen kannst.

Hier siehst Du eine ausgemalte Version des Lebensbaums in herbstlichen Rottönen. Bevor ich mit dem Ausmalen losgelegte, suchte ich mir zunächst einige Farben aus, die mir genau in diesem Moment gefielen, die mich ansprachen. Ich wählte Rot- und Orangetöne, um die bunte Seite des Herbstes festzuhalten. Diese ergänzte ich mit passenden Zwischentönen in Grau und Braun.

Mein Ausmal-Tipp für Dich: Suche Dir eine Farbstimmung aus, die Du transportieren willst, und suche Dir danach die Farben aus. Oft reichen schon zwei Farbfamilien (etwa Rot- und Gelbtöne). Das Ergebnis ist dann sehr harmonisch und wirkt als Ganzes.

Bäume selbst Malen

Dass Bäume zu malen und zu zeichnen nicht nur für mich super spannend und immer wieder anders ist, zeigt der Beitrag von meiner Facebook-Freundin Annette, den sie kürzlich in meine kreative Facebook-Gruppe Kreative Inspiration: Malen und Zeichnen postete: Ihren eigenen, selbst gezeichneten (Lebens)Baum, dessen Linien aus dem Boden förmlich in den Himmel wachsen. Die sich natürlich ergebenen Felder in Blattform hat Annette differenziert mit Farbe gefüllt. Ein tolles Ergebnis, das an die organische Malerei des Jugendstils erinnert. Sie schreibt: „Um Anspannung abzubauen habe ich gezeichnet und daraus ist dieser Baum entstanden. Nennen wir ihn „Lebensbaum“ oder „Kraftquelle“. Denn durch das Zeichnen gewinne ich viel Kraft und komme zur Ruhe.“

Auf einen weiteren Lebens.Baum stieß ich bei einem Besuch in der Heimat, als meine kleine Schwester ihre Kunstmappe aus der Schulzeit sichtete. Schon als junger Teenager hat sie einen beeindruckend schönen, klaren Baum entworfen. Da mit Fineliner auf weißes Papier konnte ich mir die Arbeit kopieren und so einfach als Ausmalvorlage nutzen. Auch hier wählte ich warme Rot- und Brauntöne.

Warum faszinieren Bäume uns so?

Der Schriftsteller und Dramaturg Christian Morgenstern findet im Baum eine Analogie für unser ganzes Sein:

Nichts ist für mich mehr Abbild der Welt und des Lebens als der Baum. Vor ihm würde ich täglich nachdenken, vor ihm und über ihn…

Bäume erleben: Ein achtsamer Herbstspaziergang

Weil Bäume auf so vielen Ebenen wichtig und bereichernd für unser Leben sind, geht es am besten direkt in die Natur: Bäume live erleben. Am intensivsten ist die Erfahrung bei einem aufmerksamen Spaziergang durch den Wald. Doch was ist am Wald so besonderes?

Die Stille. Das Geheimnisvolle. Die vielen schönen, tiefen Grüntöne. Die frische Luft. Die Tautropfen auf dem Moos. Die hohen Baumkronen, das Geäst in dem man lange nach den zwitschernden Vögeln suchen kann. Das Knacken und Rascheln, die kleinen Geräusche – denn wirklich ganz still ist es im Wald eigentlich nie. Der kleine Fuchs, der meinen Weg letztes Jahr am Waldrand gekreuzt hat. Die besonderen Gespräche die man in bester Begleitung in waldiger Umgebung führen kann.

Designerin und Bloggerin „Tagträumerin“ Laura Hertel hat auf Ihrem Blog einen achtsamen Spaziergang durch den Herbstwald sehr schön und anschaulich beschrieben. Inklusive acht Tipps und Hinweisen, die uns helfen, beim Gehen durch den Wald aufmerksam und gegenwärtig zu bleiben.

Wer noch mehr Anregungen uns Inspiration zum Thema achtsames Gehen in der Natur sucht, den rege ich an, sich Christophers Artikel Achtsamkeitsspaziergang: Mehrweg statt Einweg  zu widmen, bei dem er das beschreibt, was wir täglich so oft sehen, aber doch nicht aktiv wahrnehmen: Den Untergrund, auf dem wir gehen und existieren.

Ich wünsche Dir viel Spaß mit meinen Anregungen und Tipps rund um das Thema Bäume, Wald, Malen und Sein!

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Meike Schuster
Lebens.Haus Team

Kunst und Kreativität, Kultur und Alltag. Auf der Suche. Katzenmensch, All-interessiert, Tagebuch-Schreiberin.

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