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Was bedeutet Fotografie für Dich?

von | Mrz 20, 2018 | 0 Kommentare

Fotografieren – was reizt uns daran?

Fotografieren ist mit dem Handy heute zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich. Was bedeutet Fotografie für Dich? Ist es ein Mittel zum Zweck? Benutzt Du Fotos, um Dir Dinge zu merken? Oder ist Fotografie für Dich Kunst? Eine Möglichkeit zum Ausdruck? Fotografieren kann auch Entspannung sein.

Dazu habe ich unser Lebens.Haus-Team gefragt: Wie und warum fotografierst Du?

Sonnenlicht

Ausblick und Licht

Fotografie als Ausdrucksmittel

Christopher Wilker: Mein kreatives Ausdrucksmittel sind eher Wort und Schrift als Pinsel und Leinwand. Das Wort „Fotografie“ kommt aus dem altgriechischen und bedeutet, mit Licht zu schreiben. Deshalb liegt mir das Fotografieren vielleicht näher als Malen oder Zeichnen und ist (wenn überhaupt) mein kreatives Ausdrucksmittel, um schöne Momente festzuhalten. Mein liebstes Motiv sind besondere Momente auf Reisen oder unser Kater Echo.

Hier geht es zu Christophers Instagram Account voller schöner Kater-Bilder und Fotos aus Indien.

Spontane Momente unmittelbar festhalten

Elke Schuster: In meiner Jugend habe ich gerne besondere Erlebnisse wie Urlaub oder Ausflüge und Ereignisse z.B. Familienfeiern auf einem minikleinen, geschenkten (Werbegeschenk) Fotoapparat festgehalten. Später, in unserer jungen Familienzeit, stieg ich auf eine Multifunktionskamera, eine Analogkamera um, mit der ich den Spielraum für besondere Einstellungen in der jeweiligen Situation genoss. Die Baby- und Kleinkindzeit sowie das Aufwachsen unserer Töchter so festzuhalten hat mir viel Freude bereitet (ich hoffe nachträglich auch ihnen!). Bei der modernen digitalen Fotografie begeistert mich das unmittelbare, schnelle Festhalten eines Motives – gerne in mehreren Schüssen und spontan. Was ich jedoch oft beobachte, dass diese Fotos auch gerne einfach auf irgendwelchen Festplatten „verschwinden“, wenn man sich nicht die Mühe macht, diese zu organisieren, zu sortieren und zu entwickeln. Generell finde ich es spannend, was man mit Fotografie alles machen kann. Natürliche, spontane und ungestellte Fotos sind mir meist am liebsten.

Blume im Licht

Elkes Amaryllis

Ein Fenster in die Vergangenheit

Stefan Schuster: Fotografieren ist für mich ein Fenster, in dem ich Vergangenes heute anschaue und mich darin aufhalten kann. – Fotografieren hält etwas Wahrnehmbares fest. In den Gesichtern der Menschen, der Landschaften und der Tiere begegnet mir auf den Bildern meine eigene Geschichte mit all den Orten an denen ich war.

Licht und Leben

Bettina Martens: Ich lebe in der Natur, nur Bäume um mich herum – 300 Meter von einem herrlichen See entfernt. Hier fotografiere ich meistens. Dies ist mein Lieblingsplatz zum Entspannen und Ausruhen vom oft stressigem Alltag. Fotografieren ist für mich wie Meditieren. Das Licht und das Wasser spielt für mich in meinen Bildern eine sehr große Rolle für mich, ohne gibt es kein Leben auf dieser schönen Welt.

Bettinas Instagram Account mir vielen schönen Licht-Bildern findest Du hier.

Die Kraft des Meers

Bettinas Licht-Blick

Kunst, Katze und Rückenfigur

Meike Schuster: Für mich hängt Fotografieren auch mit dem Festhalten einer bestimmten Situation als Erinnerung zusammen, aber die größten Anreize, ein Bild festzuhalten sind für mich: Die ästhetische Anmutung eines Motivs, das mich motiviert, ein ebenfalls ästhetisch reizvolles Foto zu machen und etwa den richtigen Ausschnitt zu finden. Außerdem reagiere ich oft sehr begeistert auf ganz bestimmte Themen. Kunst und Katze, kann man meine Lieblingsmotive und fotografischen Interessen kurz (und etwas überspitzt) zusammen fassen. Das Katerchen im Sonnenlicht oder ein Museumsbesuch sind die schönsten Anlässe dafür, meine Kamera oder mein Handy herauszukramen.

Menschen zu fotografieren halte ich für sehr anspruchsvoll und sehe meist davon ab – mit einer Ausnahme. Ich liebe Bilder mit „Rückenfigur“. Den Menschen nur von hinten zu sehen und somit seine Perspektive mit einzunehmen, finde ich spannend. Dies bietet die Möglichkeit der Identifikation für den Betrachter – wie schon beim Maler Caspar David Friedrichs… . Und auch der Rest vom Bild bleibt im Fokus und wichtig. Natürlich ist mein liebstes Motiv da mein Mann – beim Betrachten eines Gemäldes in einer Ausstellung oder in der freien Natur, mit dem Blick in die Ferne. Ganz à la Friedrich.

Rückenfigur vor den Editionen von Gerhard Richter

Hier geht es zu meinem Instagram Account, von Kunst, über Katzen (und Hühnern) bis hin zur Rückenfigur ist alles dabei.

Und was bedeutet Fotografie für Dich?

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Meike Schuster
Lebens.Haus Team

Kunst und Kreativität, Kultur und Alltag. Auf der Suche. Katzenmensch, All-interessiert, Tagebuch-Schreiberin.

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