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Finde die Quellen Deiner künstlerischen Inspiration

von | Aug 8, 2017 | 2 Kommentare

Quellen künstlerischer Inspiration

Die Reihe „Schritte zur Kreativität“ soll Mut machen, eigene künstlerische Wege zu entdecken!

Was steckt mich an, selbst aktiv – kreativ – zu werden? Also: was inspiriert mich zu der einen oder anderen Art von künstlerischem Ausdruck? Diese Frage hat sehr viel mit einer aufmerksamen Wahrnehmung zu tun – einmal ist es die Betrachtung der unmittelbaren Umwelt, die mich umgibt. Wenn ich mich jetzt gerade, beispielsweise in meinen vier Wänden umsehen, beantworten sich diese Fragen für jeden anders, aber meistens fast von selbst:

  • Woran bleibt das Auge hängen?
  • Wohin zieht es mich?
  • Will ich aus dem Fenster auf die Straße, zu den vorbeigehenden Menschen, oder lieber in die Wolken und den Himmel blicken?
  • Möchte ich am liebsten im Zeitschriftenstapel in der Ecke versinken?
  • Schaue ich auf die nett angerichtete Obstschale, weil mich die Farben ansprechen?
  • Welchen Materialien und Oberflächen begegnet mein Auge, woran bleibt es hängen?
  • Welche Bilder sehe ich – Werbung, Fotos, Malerei?

Aber ich kann auch in mich hinein fühlen und mir überlegen:

  • Nach was ist mir jetzt gerade?
  • Was würde mir jetzt gut tun, wo wäre ich jetzt gerne?
  • Welche Farben habe ich gerne um mich?
  • Vielleicht ist es gerade sehr warm und ich sehne mich nach kühlendem Blau?
  • Welche Lichtstimmungen gefallen mir besonders?
  • Das helle, klare Morgenlicht oder der neblige Herbsttag?
  • Welche Jahreszeit mit ihren typischen Farben spricht mich an?

Collage in Skizzenbuch aus Fotos, Zeichnung und Naturmaterialien

Vieles ist möglich!

Als Quelle der Inspiration dienen kann praktisch alles: Farben, Formen, Gegenstände, Bilder, Fotos, Erinnerungen, Menschen und Stimmungen. Doch gilt es zunächst einmal uns die eigene Wahrnehmung bewusst werden und in den Vordergrund treten zu lassen. Ebenso, wie auch die individuellen Empfindungen, die bei der Betrachtung unserer Umwelt laut werden. Und dann geht es darum, diese ersten Eindrücke und den eigenen Geschmack ernst zu nehmen und sich im eigenen Stil einer kreativen Gestaltung zu öffnen.

Ist diese Beschreibung noch zu unkonkret, zu allgemein? Wie funktioniert dies bei mir, was inspiriert mich selbst?

Die „Schnipsel-Sammlung“

Ich habe für mich über die Jahre herausgefunden, dass ich die kreative Kombination von Bild und Text, in den unterschiedlichsten Variationen liebe. Und zwar nicht als Foto mit Bildunterschrift, sondern in künstlerischer Kombination. Deshalb arbeite ich auch gerne mit Collagen, also Papierarbeiten, auf denen ich Zeichnungen, Wörter, Fotos und Zeitungsschnipsel arrangiere und kombiniere. Wenn ich also beispielsweise in einer Zeitschrift auf ein Foto treffe, indem sich Schrift in Glas spiegelt, schneide ich das ziemlich sicher direkt aus und lege es zu meiner „Schnipsel-Sammlung“.

Auch sonst inspirieren mich Worte, Sätze, Zitate. Manchmal auch nur Wortfetzen: „Du fehlst“ Diese beiden Wörter fielen mir spontan ein, als ich aus einer schwarz-weiss Zeitungsfotografie eine kleine Collage gebastelt hatte. Zwei Männer nebeneinander, der eine nur noch durch die Umrandung zu erahnen, der andere zeichnerisch, skizzenhaft ergänzt. Was passt da besser in den Leerraum, als ein „Du fehlst“?

Ich freue mich zu hören, wie es Dir beim finden neuer kreativer Ideen geht: Was ist Deine liebste Inspirationsquelle?

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Meike Schuster
Lebens.Haus Team

Kunst und Kreativität, Kultur und Alltag. Auf der Suche. Katzenmensch, All-interessiert, Tagebuch-Schreiberin.

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