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Einatmen. Ausatmen. Oder: Wie aus unseren Affenhirn ein Freund wird

von | Sep 14, 2017 | 0 Kommentare

Yongey Mingyur Rinpoche und das Affenhirn

Kann das Ein- und Ausatmen eigentlich auch eine kurze meditative Übung in Blogform werden?

Es ist wohl die kleinste Form einer Übung – vielleicht aber auch der wichtigste Aspekt: Meditieren, das geht auch in zwei oder drei Sekunden! Das Beste dabei: Es geht überall – egal wo!

Yongey Mingyur Rinpoche ist buddhistischer Meister, Meditationslehrer und Besteller-Autor. Ein echter Experte, der bei seinen Seminaren viele Stunden mit seinem Wissen füllen kann. Bei mir reichen schon zwei Minuten, um mich in seinen Bann ziehen zu lassen. In einem kurzen Video erklärt er, wie wir unsere Gedankenströme mit einem klitzekleinen Trick zu unserem Freund machen können. Klingt spannend? Ist es auch.

Zwei Minuten YouTube, die sich wirklich lohnen

Unbedingt anklicken: Yongey Mingyur Rinpoches Humor, offene Art und Charisma machen einfach Spaß

Das Affenhirn – das sind also all die unaufhörlichen, kreisenden, Gedanken, die ich beim Meditieren eigentlich nicht möchte. Das Alltagsgeplätscher. Yada Yada Yada. Ohne Pause.

Was ich besonders interessant finde: Ich muss mich nicht unglaublich hart konzentrieren, um diese Gedanken von mir zu halten. Ich kann mein „Affenhirn“ einfach beschäftigen, um nicht ständig sein „yada yada yada“ zu verfolgen. Das Affenhirn möchte nur eine Banane oder – im übertragenen Sinne – mit unserem Atem beschäftigt werden.

Einatmen…

Ausatmen…

Die Gedanken kommen zurück? Kein Problem:

As long as you don’t forget your breath, everything is ok.

Meditieren wann ich will, wo ich will

Du solltest jeden Tag 20 Minuten meditieren. Es sei denn, Du bist zu beschäftigt. Dann meditiere eine Stunde.

Dieses alte Zen Sprichwort habe ich neulich zufällig entdeckt.

Ob nur 20 Minuten oder eine ganze Stunde – diese Zeit nehme ich mir oft nicht, wenn ich ehrlich bin. Aber meinen eigenen Atem zwischendurch zu spüren, vielleicht nur zwei oder drei Sekunden? Das schaffe ich. Jeden Tag.

Schließlich muss – darf – ich sowieso atmen. Auf dem Weg ins Auto. Vor der roten Ampel. Im Büro. Vor dem Meeting: Einatmen. Ausatmen – Einatmen. Ausatmen. Tief. Langsam. Achtsam.

Das ist zwar nur ein Anfang, aber ich habe Zeit – schließlich soll das mit meinem inneren Affen eine langjährige Beziehung werden.

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Christopher Wilker
Lebens.Haus Team

Leben Heute & Morgen, Kulinarisches, Sportliches. Alltagsbeobachter, Genussmensch, Katervater und Sport-Enthusiast. Meditationsneuling.

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