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Meditatives Malen für Erwachsene

von | Nov 23, 2017 | 1 Kommentar

Meditatives Malen

Malbücher für Erwachsene sind seit einigen Jahren im Trend. Eigentlich verwehre ich mich genau solchen Dingen: Zu viel Hype – das macht mich skeptisch. Aber im Laufe der Zeit auch neugierig. Wo liegt der besondere Reiz? Die wohl bekannteste Autorin im Bereich der Malbücher für Erwachsene hat eine einleuchtende Erklärung.

I think there’s something quite charming and nostalgic about coloring in. And chances are last time you picked up pens or pencils you didn’t have a mortgage or like a really horrible boss or anything.

Johanna Basford, via National Public Radio

Übersetzt heißt das: Ausmalen ist einfach etwas Nostalgisches & Zauberhaftes – und erinnert vielleicht auch an eine Zeit vor Ratenzahlungen und anderen Verpflichtungen des Erwachsenenlebens.

Es bleiben:

Ein paar Buntstifte.

Du.

Und ein eben nicht ganz leeres Blatt.

Malbuch für Erwachsene – Unser meditativer Selbstversuch

Zugegeben: Meine künstlerische Seite ist – zumindest was das Malen angeht – im Lebenslauf eher unterrepräsentiert. Aber Inhalte schaffen – das mache ich dann schon gerne. Und der besondere Mehrwert der Malbücher für Erwachsene: Sie können entspannend wirken – ja, sogar meditativ: Die vorgegeben Formen geben Sicherheit und regen gleichzeitig kreativ an. Genau so etwas habe ich zufälligerweise zu dem Thema „Malbücher für Erwachsene“ gelesen. Gedankenverloren habe ich mir einige verschiedene Versionen angesehen – und bin bei eben jener oben erwähnter Johanna Bradford gelandet. Aus einer ganz spontanen Laune habe ich „Mein Zauberwald“ bestellt – und das Malbuch zuhause präsentiert. Dass Meike als Kunstpädagogin beim Ausmalen gerne dabei ist war ja klar!

Doch das Besondere:  Meike und ich suchen uns gemeinsam eine Seite aus – und fangen einfach an. „Gibst Du mir mal die Grün?“ – „Ja, aber dreh das Blatt erst einmal noch ein bisschen“. Meditativ ist es noch nicht – aber es macht Spaß. Wir geben die Buntstifte hin und her, jeder malt auch mal an der Stelle des Anderen weiter.

Mit der Zeit kehrt immer mehr Ruhe ein. Das meditative Element ist das tiefe Eintauchen in die Materie – und die immer wiederkehrenden Handbewegungen. Mein „Affenhirn“, das sich eigentlich ständig mit Gedanken, Fragen, Zweifeln beteiligen möchte, ist endlich im Moment angekommen:

Was ich besonders interessant finde: Ich muss mich nicht unglaublich hart konzentrieren, um diese Gedanken von mir zu halten. Ich kann mein „Affenhirn“ einfach beschäftigen, um nicht ständig sein „yada yada yada“ zu verfolgen.

Aus: Einatmen. Ausatmen. Oder: Wie aus unseren Affenhirn ein Freund wird

Gemeinsam kreativ und doch jeder für sich – am Ende fügt sich das Gesamtbild zusammen.

Gemeinsam etwas geschafft – gemeinsam etwas geschaffen!

5 Tipps aus unserem Selbstversuch:

1. Entspannende Musik im Hintergrund: schafft eine gemütliche Atmosphäre

2. Gemütliches Licht: Hell genug soll es natürlich sein – aber auch Kerzen sind hell 🙂

3. Zeit lassen: Ein Bild kann, muss aber nicht in einer Sitzung fertig werden. Lass Dir so viel Zeit wie Du brauchst. Meditation und Kreativität – beides braucht etwas Zeit und Raum um zu „atmen“.

4. Zu zweit macht es manchmal noch mehr Spaß!

5. Das eigene Werk schätzen: Ein schöner Rahmen erinnert an eine schöne Zeit!

Hast Du auch schon einmal ein Malbuch für Erwachsene ausgemalt?  Wir sind auf Erfahrungen und Bilder gespannt!

PS: Das Bild gibt es auch direkt beim Knesebeck Verlag zum Download!

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Christopher Wilker
Lebens.Haus Team

Leben Heute & Morgen, Kulinarisches, Sportliches. Alltagsbeobachter, Genussmensch, Katervater und Sport-Enthusiast. Meditationsneuling.

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