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Zen – der eigene Weg ins Nichts | Kleine Zen Übungen

von | Jul 19, 2018 | 0 Kommentare

Weg ins Nichts

In meinem Leben ist viel Viel und wenig Nichts. Manchmal hätte ich gerne mehr gelebte Entschleunigung, mehr Achtsamkeit für den Moment, weniger Stress.

„Man kann nur eine leere Schüssel füllen.“

Zen Weisheit

Das ist eine der Grundideen im Zen. Genau deswegen fühle ich mich von diesem Gedanken so angesprochen – ich möchte mich immer wieder freimachen von dem, was mich auf negative Art und Weise ausfüllt. Einmal in der Stille oder Meditation selbst eine leere Schüssel werden, die ich mit dem fülle, was mir gut tut!

Auf unserer Reise ins Nichts möchten Stefan und ich uns auf einen gemeinsamen Weg begeben. In den nächsten Monaten ist die Zen Meditation speziell mit experimentellen und einfachen Übungen für Neulinge unser gemeinsames Projekt!

Die ersten Meter bestreite ich zunächst einmal alleine. Als Trainingslager für unser Zen-Thema rekapituliere ich noch einmal meine Lieblingsübungen:

Übung #1: Die 10 Geräusche

Ich habe das Spiel 10 Geräusche mittlerweile fest in meinen Alltag integriert. Reddit User kaihatsusha hat mich damals inspiriert:

I have a short meditation „game“ I play when out on walks. I call it juuon, 十音, or Ten Sounds. Sit somewhere, close your eyes, and identify ten different sources of sounds you hear. It usually starts close by, like people talking or walking past. Then it gets progressively farther away. Cars, birds, a train or plane far far away. Then subtler sounds like a bee or the wind. Order doesn’t matter, but you can’t leave or open your eyes until you have ten different sources.

Übersetzt heißt das: Ich suche mir einen Ort, an dem ich ungestört einige Minuten lang die Augen schließen darf. Ich schließe meine Augen so lange, bis ich zehn verschiedene Geräusche gefunden habe. Genau das Richtige für mich: „Gamification of Meditation“ – ich mache ein Spiel daraus!

Ich kann jedem empfehlen, es einmal selbst auszuprobieren!

Übung #2: Der Achtsamkeitsspaziergang

Ich laufe ins Zen – mit einem achtsamen Spaziergang:

Sonntagsspaziergänge sind etwas Schönes. Traditionell ist dieser Spaziergang der ideale Zeitpunkt, um die vergangene Woche Revue passieren zu lassen oder auf die kommenden Tage vorauszublicken. Für uns ist es ein richtiges Ritual!

Dass ich heute zum ersten Mal von diesem Ritual erzähle, hat einen ganz bestimmten Grund: Der letzte sonntägliche Spaziergang war gleichzeitg Ritual und doch etwas ganz Neues. Er thematisiert sich selbst – ein Meta-Spaziergang, sozusagen.

Wenn es bei Konfuzius heißt, dass der Weg das Ziel ist, dann klingt es mittlerweile etwas abgedroschen. Diesmal steht der Weg aber tatsächlich im Fokus. Der Weg im Singular ist vielleicht die falsche Formulierung. Es sind eigentlich viele Wege, die ich an diesem Sonntag gehe. Der Weg ist nicht das Ziel, der Weg ist auch viel!

Der Weg ist schneebedeckt. Dann wieder sandig. Steinhart gefroren – und auf einmal wieder matschig. Auf Stein folgt Gras folgt Sand folgt Moos. Querfeldein und geradeaus. Schattig, sonnig und alles dazwischen. Jeder Schritt klingt anders, jeder Schritt fühlt sich anders an.

Geht Euren eigenen Weg ins Zen – achtsam, mit viel Zeit und dem Blick für das Kleine.

Übung #3: Malen!

Malbücher für Erwachsene sind seit einigen Jahren im Trend. Eigentlich verwehre ich mich genau solchen Dingen: Zu viel Hype – das macht mich skeptisch. Aber im Laufe der Zeit auch neugierig. Wo liegt der besondere Reiz? Die wohl bekannteste Autorin im Bereich der Malbücher für Erwachsene hat eine einleuchtende Erklärung.

I think there’s something quite charming and nostalgic about coloring in. And chances are last time you picked up pens or pencils you didn’t have a mortgage or like a really horrible boss or anything.

Johanna Basford, via National Public Radio

Übersetzt heißt das: Ausmalen ist einfach etwas Nostalgisches & Zauberhaftes – und erinnert vielleicht auch an eine Zeit vor Ratenzahlungen und anderen Verpflichtungen des Erwachsenenlebens.

Hier findest Du unseren Vorlagen: Lebensbaum, Zauberwald, Kreatives Chaos

Viel Spaß

Auf ins Zen!

Ob Malen, Laufen, Zuhören, Meditieren – wir wollen auf ins Zen! Bald gibt es eine neue Kategorie, einsteigerfreundlich, spannend und still!

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Christopher Wilker
Lebens.Haus Team

Leben Heute & Morgen, Kulinarisches, Sportliches. Alltagsbeobachter, Genussmensch, Katervater und Sport-Enthusiast. Meditationsneuling.

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