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Meditation – zweite Stufe in die eigene Tiefe

von | Aug 3, 2017 | 0 Kommentare

Meditation – Stufe Zwei in die eigene Tiefe

Körper.Wahrnehmung

Mit der Körper.Wahrnehmung starten wir in die zweite Einheit unserer Meditations.Reise in die eigene Tiefe. Es geht jetzt um die Körper.Wahrnehmung. Es geht um unseren Leib mit all seinen Sinnen. Es geht um einen Erfahrungs.Weg, auf dem unser Körper unser wichtigster Begleiter ist. In unserem Leib wird Meditation erlebbar und prägt sich uns ein.

Unsere bisherigen Stationen auf unserer Meditations.Reise waren:

Unsere Stationen auf dieser Meditations.Reise (Klicke auf die einzelnen Stufen und dann in das Bild um zum Beitrag zu kommen):
Einführung in die Meditaiton

 

Stufe 1 - Raum.Wahrnehmung

Stufe 2 - Körper.Wahrnehmung
Stufe 3 - Gedanken.Wahrnehmung

Stufe 4 - Gefühls.Wahrnehmung
Stufe 5 - Jetzt.Wahrnehmung
Stufe 6 - Ich.Wahrnehmung
Stufe 7 - Du.Wahrnehmung

Die Körper.Wahrnehmung ist die Tür auf dem Meditations.Weg durch die wir in der Meditation gehen dürfen. Es ist für mich ein großes Geschenk, dass wir Meditation mit und durch unseren Körper erfahren können. Oft unspektakulär, oft in kaum wahrnehmbaren Schritten. Mit der Zeit eine Vertraute und ein Freund fürs Leben.

Jedes Mal, wenn Du meditierst, stehst Du wieder vor dieser Tür.

Jedes Mal, wenn Du durch diese Tür in die Meditation gehst erlebst Du Dich mit der Körper.Verfassung, mit der Du eben jetzt da bist.

Wir kommen nicht durch unser Dasitzen oder sonst eine Handlung in unsere Tiefen. Stille und Selbst.Erfahrung ereignet sich, als Geschenk einer größeren Wirklichkeit, auf dem Weg der Übung, in unserem Leben.

Gerade in der Körper.Wahrnehmung erleben wir das Wesen der Meditation nicht als verfügbar. Es gibt keine Körper.Haltung, die für sich der Weg ist. Auch wenn wir in den perfektesten Meditations.Haltungen da sitzen, darf uns das nicht von der Inneren Haltung, die wir erreichen wollen, ablenken. Eine gute Körper.Wahrnehmung und Körper.Haltung in der Meditation kann Dich aber auf dem inneren Weg begleiten.

Wenn es Dir wie mir geht, wirst Du bei der Meditation oft ähnliche Erlebnisse haben:

  • Oft bin ich während der Meditation gedankenvoll, angespannt und ruhelos, so, dass ich nach einer Meditation das Gefühl habe, das hat mir jetzt nichts gebracht.
  • Manchmal geschieht es in der Meditation, dass ich ruhig werden und einige Schritte in die eigene Tiefe eintreten kann.
  • Ab und zu erfüllt mich die Meditation wie eine Wirklichkeit voller Leben und Glück. Ich will bei dieser Erfahrung stehen bleiben und doch weis ich, dass ich auch das los lassen muss.

Bei der Körper.Wahrnehmung erlebe ich meinem ganzen Leib als Weg.Begleiter und Weg.Bereiter der Meditation.

Die Übungen der zweiten Stufe begleiten die Meditation ein Leben lang. Sie sollen Dir vertraut werden. Je spielerischer Du Dich in die Meditation hinein bewegst, desto näher bist Du Deiner Wirklichkeit. Du kannst in Deinem Alltag für einige Momente Deine Rollen und Funktionen und Deine Bühnen, auf denen Du etwas darstellen musst, loslassen.

Egal wie gut, wie erfolgreich, wie heiligmäßig oder gelangweilt Dir Deine Zeit der Meditation begegnet, sei zuerst in deinem Körper da. Sei leib.haftig.

Die Körper.Wahrnehmung ist bei jeder Meditation aufs Neue der Schlüssel zum Öffnen Deiner Meditations.Tür

Meditation führt durch die Körper.Wahrnehmung

Bei der Meditation gehen wir jedes mal über alle Stufen in die eigene Tiefe. Nimm Dir die Zeit zu Beginn der Meditation für die Übungen der Raum.Wahrnehmung auf der ersten Stufe und lasse Dich dann auf Deinem Meditations.Platz nieder.

Praxis Körper.Wahrnehmung

Die Übung des Sitzens in guter Körper.Spannung

Ich habe meinen Platz eingenommen:

– Ich neige mich mit dem Oberkörper nach vorne Richtung Boden.

– Langsam richte ich mich vom Boden her auf.

– Ich spüre der Wirbelsäule nach, wie sie sich vom Kreuzbein her, Wirbel für Wirbel, aufschichtet.

– Zuletzt richtet sich der Nacken und der Kopf auf.

– Ich bin aufrecht da in meiner ganzen Größe, ohne mich herauszustrecken.

– Ich spüre hin zu meinen Händen, die auf den Oberschenkeln ruhen und in der Mitte miteinander verbunden sind.

– Ich nehme die Berührung meiner Hände wahr.

– In der Berührung meiner Hände geschieht Sammlung.

– Die sonst so tätigen Hände dienen jetzt der Sammlung.

– Ich spüre hin zu der Unterlage auf der ich sitze und nehme die Druckempfindung wahr.

– Ich lasse das ganze Schwergewicht zu und erspüre die ganze Sitzfläche.

– Ich lasse mich breit nieder und sinke in meinen Schoß.

– Ich verwurzle in der Erde.

– Tief reichen gleichsam die Wurzelstränge hinein in die Erde, wie beim Baum.

– Ich verbinde mich mit der Erde, sie nährt mich, sie hält mich und trägt mich.

– Mein Leib ist Erde.

– Die Erde ist mein Leib.

– Ich spüre die Erdkraft, die aufsteigt in mir, mich aufwachsen lässt wie einen Baum.

– Der Wirbelsäule entlang hinauf bis zum Scheitelpunkt am Kopf, wo ich gleichsam eine Krone trage, offen dem Himmel zu.

– Ich bin offen in Hals- und Brustbereich.

– Ich bin offen in den etwas zurück genommenen Schultern.

– Ich bin wach in meinem Nacken, der leicht nach oben gedehnt ist und nehme das Kinn etwas heran in Richtung Brust.

So bin ich da in meinem Leib. Ich nehme meine aufrechte Haltung wahr bis zum Ende meiner Meditations.Zeit. Ich lasse den Atem kommen und folge meinem Ausatem ohne etwas beeinflussen zu wollen.

Am Ende meiner Übung zur Körper.Wahrnehmung löse ich mich langsam aus meiner Haltung und neige mich noch einmal Richtung Boden.

Dir viel Freude am Meditieren. Die Tiefe der Meditation beginnt und endet mit einem Lächeln.

Du bist herzlich eingeladen, zum Beitrag der nächsten Woche in der Reihe Meditation – Sieben Stufen in die eigene Tiefe. Dort geht es auf der dritten Stufe um die Gedanken.Wahrnehmung. Wir werden einige Übungen kennen lernen, die uns helfen in der Meditaitons.Zeit immer wieder in unsere Mitte zurück zu kommen. 

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Stefan Schuster
Lebens.Haus Team

Tatmensch, Visionär, Lebens-Architekt und Gestalter seiner Träume. Meditation, Spiritualität, Fotografie. Berührt von der Schönheit des Wahrnehmbaren und getroffen von dem, was Alles trägt.

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