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Meditation – erste Stufe in die eigene Tiefe

von | Jul 25, 2017 | 3 Kommentare

Meditation – Stufe Eins in die eigene Tiefe

Raum.Wahrnehmung

Heute geht es los mit unserer Meditations.Reise in die eigene Tiefe. Wenn Du die Einführung zur Blogreihe Meditation – Sieben Stufen in die eigene Tiefe noch nicht gelesen hast, kannst Du hier den Blogbeitrag direkt aufrufen. In der Einführung wird ein Überblick über die sieben Stufen gegeben und diese auch kurz beschrieben. Meditation, so wie wir sie hier verstehen, bringt uns in Berührung mit dem Grund unseres Seins und uns selbst. Das ist eines der größten Abenteuer unseres Lebens, ganz bei uns selbst und zugleich Teil des großen Ganzen zu sein. Meditation ist ein Weg auf dem wir eintreten können in diese innere Reise.

Unsere Stationen auf dieser Meditations.Reise (Klicke auf die einzelnen Stufen und dann in das Bild um zum Beitrag zu kommen):

Einführung in die Meditaiton

 

Stufe 1 - Raum.Wahrnehmung

Stufe 2 - Körper.Wahrnehmung
Stufe 3 - Gedanken.Wahrnehmung

Stufe 4 - Gefühls.Wahrnehmung
Stufe 5 - Jetzt.Wahrnehmung
Stufe 6 - Ich.Wahrnehmung
Stufe 7 - Du.Wahrnehmung

Was Du noch zur Vorbereitung brauchst:

Bevor wir auf die erste Stufe in die eigene Tiefe treten, gilt es noch ein paar Punkte zu klären, die uns bei der Meditation in den nächsten Wochen helfen:

  • Wo und wann meditiere ich? Suche Dir für diese Übung einen Platz in Deiner Wohnung, wo Du zur Ruhe kommen kannst und für die Zeit der Meditation nicht gestört wirst. Wenn Du mit weiteren Personen den Raum teilst, dann ist es sicher gut, wenn Du dich mit Deinem Mitbewohner absprichst, oder noch besser, lade ihn gleich ein, die Erfahrung der Stille mit Dir zu teilen. Wenn Du es einrichten kannst, mache die Übungen an mehreren Tagen in der Woche. Am Ende der sieben Stufen in die eigene Tiefe kann die Meditation zwischen 15 – 20 Minuten Deiner Zeit füllen. Für die meisten Menschen ist es dabei eine Hilfe, wenn sie am Morgen oder am Abend zur gleichen Zeit ihren Rhythmus finden.
  • Was brauche ich für die Meditation? Eine Decke als Unterlage – einen Stuhl oder einen Meditationsschemel – eine Kerze etwa 2 – 3 Meter vor Deinem Platz – eine leise Uhr (z.B. Smartphone).
  • Wie lange und wie oft sollte ich mir Zeit für die Meditation nehmen? Wer es sich einrichten kann sollte 5 x in der Woche diese Übungen machen. Für die Dauer der Übung solltest Du am Anfang 10 Minuten einrechnen. Mit der Zeit wird sich die Meditation so bei 15 – 30 Minuten einpendeln.
  • Welche Kleidung ist für die Meditationsübung hilfreich? Die Kleidung soll bequem sein und Dich warm halten über die Dauer der Meditation. Warme Socken und eine Jacke (evtl. auch in griffweite) sind gute Helfer dafür.
  • Welche Haltung ist für die Meditationsübung hilfreich? Es ist wichtig, dass Du Dich von Deiner Unterlage aus (Stuhl oder Meditationsschemel) gut vom Kreuzbein her aufrichten kannst. Wenn Du einen Stuhl verwendest, solltest Du dich nach Möglichkeit nicht anlehnen und die Sitzfläche sollte so hoch sein, dass Du mit beiden Fußflächen gut mit dem Boden Berührung hast. Wenn Du einen Meditationsschemel verwendest sollte die Sitzfläche so hoch sein, dass Deine Beine gut unter der Sitzfläche Platz haben. Ziel ist es, dass wir durch unser Sitzen in eine gute Körper.Spannung kommen, in der wir uns in unseren Schultern lösen und unsere Gedanken loslassen können. Die Hände legen wir bei der Meditation ineinander (die linke in die rechte Hand) und führen sie zum Unterbauch. Du kannst beim Meditieren die Augen offen oder geschlossen halten. Probier aus, wie es Dir leichter fällt bei Dir zu sein.

Wenn diese Punkte für Dich geklärt sind, kann es los gehen.

Stufe Eins

Meditation führt durch die Raum.Wahrnehmung

Auf der ersten Stufe in die eigene Tiefe nehme ich in der Meditation meinen Platz ein. Es geht dabei nicht nur um den physischen Platz, den mein Körper beansprucht, es geht um meinen Daseins.Platz in der Welt: Praxis im Stehen:

  • Ich stehe vor meinem Meditaitons.Platz.
  • Meine Füsse haben guten Kontakt zum Boden.
  • Meine Kniee sind nicht durchgedrückt, ich stehe locker da.
  • Ich lege meine Handflächen etwas unterhalb des Bauchnabels ineinander und beginne mit einer leichten Schüttelbewegung der ineinander liegenden Hände auf und ab. Mein Körper darf dabei in eine leichte Schwingung kommen, die ich bis zu meinen Fußsohlen spüre.
  • Ich lasse nach ca. einer Minute die Schüttelbewegung verklingen und lege meine beiden Hände auf meinen Unterbauch.
  • Zum Ankommen in meinem Raum hilft mir im nächsten Schritt eine kleine Reise in meiner Vorstellung vor meinem inneren Auge:
  • Ich schließe meine Augen, atme ruhig und nehme die Stille in mir wahr.
  • In diese Stille hinein stelle ich mir ein paar Atemzüge lang die Weite des Universums vor – dann blicke ich vor meinem inneren Auge auf unseren blauen Planeten und komme immer näher – unter mir sehe ich das Land in dem ich gerade bin – dann die Stadt – das Haus – den Raum, meinen Lebens.Raum, in dem ich jetzt stehe. Ich blicke gleichsam von oben auf den Raum und nehme wahr, wer und was alles da ist.
  • Meine innere Reise endet bei mir. Ich sehe mich aufrecht da. Ich löse meine Hände vom Unterbauch und führe sie über meinem Kopf wieder zusammen. Die verbundenen Hände lasse ich bis auf die Höhe des Herzens sinken und verneige mich hin zur Mitte des Raumes.

Praxis im Sitzen

  • Jetzt lasse ich mich nieder auf einen Stuhl oder Meditationsschemel, so wie ich es für mich entschieden habe.
  • Dann neige ich mich von meinem Platz aus zum Boden, der mich trägt und richte mich langsam mit dem Einatem vom Kreuzbein her wieder auf. Wirbel für Wirbel spüre ich vom Kreuzbein aus der Bewegung nach bis ich auch im Nacken aufgerichtet bin.
  • So bin ich aufrecht da, in meinem Atem, in meinem Leib. Ich atme ruhig und ohne Anspannung, ein leises Lächeln im Gesicht, bereit für die zweite Stufe in die eigene Tiefe.

Praxis in der ersten Woche Bei der Raum.Wahrnehmung finde ich mich bewußt auf meinen Platz zur Meditation ein. Diese Übung, oder Teile davon, kannst du in der ersten Woche häufiger machen. Es hilft, wenn Du nicht mehr über die einzelnen Schritte nachdenken musst und entspannt bei Dir ankommst. Wenn Du willst, kannst Du jede Meditation mit einer Verneigung beginnen und beenden. Dir viel Freude am Meditieren. Die Tiefe der Meditation beginnt und endet mit einem Lächeln.

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Stefan Schuster
Lebens.Haus Team

Tatmensch, Visionär, Lebens-Architekt und Gestalter seiner Träume. Meditation, Spiritualität, Fotografie. Berührt von der Schönheit des Wahrnehmbaren und getroffen von dem, was Alles trägt.

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