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Meditation – sieben Stufen in die eigene Tiefe

von | Jul 16, 2017 | 1 Kommentar

Meditation – Sieben Stufen in die eigene Tiefe

Wirksames Leben

Möglichkeiten zur Erfahrungen mit der Meditation werden heute in vielfältiger Weise angeboten. Auf dem Weg der Meditation begegnen uns Menschen mit einer traditionellen religiösen Prägung genauso, wie moderne Zeitgenossen ohne Religionsbezug. Auf ihre je eigene Weise sind sie unterwegs, einen Zugang zu ihrer eigenen Mitte und Existenz zu finden.

In der Meditation verbindet sich der Wunsch nach einem erfüllten, erfolgreichen Leben, mit dem Bedürfnis nach Erfahrung einer größeren Wirklichkeit, aus der wir Kraft schöpfen können.

Es ist nicht Wichtig, aus welcher Bedürfnislage der Zugang zur Meditation gesucht wird und aus welchem kulturellen oder religiösem Hintergrund heraus Menschen meditieren.

Meditation ist ein Weg, der sich für jedes Lebensalter und jeden Erfahrungshintergrund lohnt. Egal, ob Du 20 Jahre oder 70 Jahre alt bist, ob Du schon Erfahrungen mitbringst oder ob es Neuland für Dich ist.

Meditation kommt unserem Bedürfnis nach Selbstbestimmung und Selbsterfahrung sehr entgegen.

Sie ist ein individueller Weg, ohne starre Glaubenssätze und dogmatischem Überbau. Meditation füllt uns mit Leben und fühlt sich gut an.

Meditation hat das Potential, uns in unserem Leben mit Kraft zu begleiten.

Die Quelle in uns, zu der Meditation den Zugang öffnen kann, liegt nicht an der Oberfläche, wir brauchen Zeit, die Stufen zu ihr hinab zu steigen, wenn sie in unserem Leben etwas bewirken soll.

Wenn Du Interesse an einem Weg mit Tiefenwirkung für Deine eigene Entwicklung hast, dann kannst Du hier fündig werden.

Die hier gewählte Form der Meditation hat ihre Wurzeln in der christlichen Mystik unseres Kulturkreises und in der Praxis des Zen.

Es handelt sich hier um die gegenstandslose Meditation. Sie führt uns auf einen Weg, der uns mit unseren eigenen Kraft.Quellen, aber auch mit einer größeren Wirklichkeit verbindet.

Es ist kein schneller Weg der oben entlang führt, er führt uns auf stille Weise in unsere Tiefen und bringt uns in Berührung mit allen Seiten unseres Wesens.

Wir laden Dich herzlich zu diesen Meditations.Weg in die eigene Tiefe ein.

Ein erster Überblick

In den nächsten Wochen beschreiben wir in unserem Blog die hier gewählten sieben Stufen in die eigene Tiefe.

Eine Kurzbeschreibung der sieben Stufen gibt Dir einen ersten Überblick.

Die erste Stufe:

Meditation führt durch die Raum.Wahrnehmung

Auf der ersten Stufe in die eigene Tiefe nehme ich in der Meditation meinen Platz ein.

  • Ich nehme mich wahr in dem Raum in dem ich bin, an dem Platz an dem ich stehe oder sitze.
  • Ich bin in Beziehung zu allem was mich umgibt und was mich trägt.
  • Ich spüre hinein in meinen Körper, der mir Raum gibt.
  • Ich finde mich ein bei mir und richte mich aus zwischen Erde und Himmel.

Bei der Raum.Wahrnehmung finde ich meinen Platz zur Meditation.

Die zweite Stufe:

Meditation führt durch die Körper.Wahrnehmung

Auf der zweiten Stufe in die eigene Tiefe nehmen wir uns Zeit, unseren Körper, unser Lebens.Haus so wahr zu nehmen wie er jetzt ist.

  • Dabei helfen uns Übungen und eine Körper.Reise, in eine gute Körper.Spannung zu kommen.
  • Wir machen bei den Anspannungen und Verhärtungen in uns halt und lösen uns von ihnen so gut es eben jetzt geht.
  • Wir werden vertraut mit der Tür zu unserem Lebens.Haus.

Bei der Körper.Wahrnehmung wandern wir auf eine meditative Weise durch unser Lebens.Haus.

Die dritte Stufe:

Meditation führt durch die Gedanken.Wahrnehmung

Auf der dritten Stufe in die eigene Tiefe stellen wir uns der Unruhe unserer Gedanken, die in uns kreisen.

  • Wir nehmen unser “Kopfkino“ war, das uns beständig begleitet, oft ohne, dass es uns so richtig bewusst ist.
  • Wir lassen diese Unruhe unserer Gedanken zu.
  • Wir machen Übungen, die uns helfen unsere Dauerkopf.Präsenz loszulassen.
  • Die Denkfabrik.Pause erleben viele als erste wichtige Erfahrung in der Meditation.

Bei der Gedanken.Wahrnehmung erfahren wir Meditaiton als eine sanfte Musik, die uns im Rhythmus unseres Atmens begleitet.

Die vierte Stufe:

Meditation führt durch die Gefühls.Wahrnehmung

Auf der vierten Stufe in die eigene Tiefe geht es um unsere Herz- und Bauch.Gefühl.

  • Wir nehmen unsere Gefühle wahr. Überall dort wo uns unsere Gefühle festhalten wollen suchen wir einen Umgang damit.
  • Mehr noch als unsere Gedanken, sind es unsere Gefühle, die uns steuern.
  • Die tiefe Verankerung unserer Gefühle in der Struktur unseres Lebens.Hauses bestimmt uns wesentlich.
  • Gefühle sind Fundament und Wesens.Tragwerk unserer Persönlichkeit.

Bei der Gefühls.Wahrnehmung heben wir den „Teppich“ dort hoch und schauen darunter, wo uns Gefühle einengen.

Die fünfte Stufe:

Meditation führt durch die Jetzt.Wahrnehmung

Auf der nächsten Stufe lassen wir uns auf unser Leben, so wie es gerade ist, ein.

Meditation führt uns zu einem Verweilen im Augenblick.

  • Die Einüben, „ganz da zu“ sein, ganz bei mir zu sein, erleben viele Menschen, in der Meditation als zweite wichtige Erfahrung.
  • Wir kehren in der Meditation immer wieder zurück zum Jetzt.
  • Du kehrst in der Meditation nie zu oft zu Dir zurück

Bei der Jetzt.Wahrnehmung sind Geduld und ein Lächeln die zwei wichtigsten Schwestern in uns.

Die sechste Stufe:

Meditation führt durch die Ich.Wahrnehmung

Auf der sechsten Stufe in die eigene Tiefe wenden wir uns dem eigenen Ich zu.

  • In der Stille treten wir uns selbst gegenüber und nehmen uns war. Wir erfahren die starke Formkraft, die in dieser Stille wohnt.
  • In der Ich.Wahrnehmung und Ich.Begegnung erleben wir die Sammlung und Zerstreuung unserer Persönlichkeit.
  • Wir nehmen uns im Rhythmus des Atmens wahr und lösen uns zugleich.
  • Ich erfahre mein Ich als Teil des Ganzen und als Ganzes.

Bei der Ich.Wahrnehmung begegnet mir meine eigene Schönheit und Zerrissenheit auf dem inneren Weg.

Die siebte Stufe:

Meditation führt in die Du.Wahrnehmung

Auf der letzten Stufe dieser Meditations.Reise öffnen wir uns dafür, das wir alle miteinander verbunden sind.

  • Wir sind auf ganz faktische Weise mit allem verbunden
  • Unser Atem teilt sich die gleiche Luft mit den Menschen um uns herum, ja mit der ganzen Schöpfung.
  • Wir sind miteinander verbunden als Lebens- und Schicksals.Gemeinschaft.
  • Der Weg in die eigene Stille öffnet uns eine unbegangene Tür zum Du.

Die Du.Wahrnehmung in der Meditation öffnet mein Ich für die Gemeinschaft.
Meditation in ihrer ganzen Tiefe schenkt mir den Zugang zum großen Du des Lebens.

Herzliche Einladung

Wenn es für Dich passt und dran ist, laden wir Dich auf diese Meditaitons.Reise in den nächsten Wochen ein.

Es ist ein Weg, der entschleunigt und gerade in der Verlangsamung seine Kraft entfaltet.

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Stefan Schuster
Lebens.Haus Team

Tatmensch, Visionär, Lebens-Architekt und Gestalter seiner Träume. Meditation, Spiritualität, Fotografie. Berührt von der Schönheit des Wahrnehmbaren und getroffen von dem, was Alles trägt.

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