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Meditation – siebte Stufe in die eigene Tiefe

von | Jan 9, 2018 | 0 Kommentare

Meditation – Stufe Sieben in die eigene Tiefe

Du.Wahrnehmung

Auf der siebten Stufe in die eigene Tiefe geht es um die Du.Wahrnehmung.

Es ist die Quelle, die wir in unserer eigenen Tiefe finden können. Es ist der Ort, an dem wir unsere Gedanken, Gefühle, Bilder, Bewertungen und Festlegungen hinter uns gelassen haben. Wir sind durch die Meditation ins Loslassen und Leerwerden aufgebrochen und finden uns auf der tiefsten Stufe dieser Reise.

Tiefer noch als bei uns selbst, kommen wir auf der siebten Stufe in der Du.Wahrnehmung an. Es darf alles dasein, was mich umgibt:

  • jeder Menschen, mit dem ich in Beziehung bin
  • meine Familie und meine Freunde
  • alles, was ich mir vertraut gemacht habe
  • Quellen für meinen Glauben an das Leben

Unsere Stationen auf dieser Meditations.Reise (Klicke auf die einzelnen Stufen und dann in das Bild um zum Beitrag zu kommen):

Einführung in die Meditaiton

 

Stufe 1 - Raum.Wahrnehmung

Stufe 2 - Körper.Wahrnehmung
Stufe 3 - Gedanken.Wahrnehmung

Stufe 4 - Gefühls.Wahrnehmung
Stufe 5 - Jetzt.Wahrnehmung
Stufe 6 - Ich.Wahrnehmung
Stufe 7 - Du.Wahrnehmung

Die Du.Wahrnehmung in der Stille bringt uns in Berührung und Beziehung zu unserer ganzen Lebens.Wirksamkeit, in der wir stehen.
Wir erfahren, wie die Welt um uns herum eine tiefe Wirksamkeit in uns hat.
Und manchmal leuchtet in die Stille unserer Meditation eine Präsenz, die unser Innerstes zu wandeln beginnt. Uns blickt das Leben um uns herum verändert an. Wir können über Menschen eine Zukunft glauben, wo wir bisher keine sahen. Wir schöpfen Hoffnung in unserer Tiefe für jedes Du. Wir beginnen etwas von der Kraft des Liebens zu spüren, die in uns wohnt. Einer Kraft, die das Potential hat, Berge zu versetzten.

Stufe Sieben:

Die Übung der Du.Wahrnehmung in der Meditation, weitet und füllt meine Lebens.Sicht mit neuen Perspektiven:

  • mit der Perspektive des Vertrauens auf das Leben
  • mit der Perspektive des Hoffens
  • mit der Perspektive des Liebens
  • mit der Perspektive des Tuns

Mit der Du.Wahrnehmung verändert sich unsere Wirksamkeit.

  • Wir werden offen und weit für das Leben, das uns begegnet.
  • Wir spüren den Rhythmus des Atems und verbinden unser Leben mit dem großen Leben.
  • Ich nehme jedes Du in meine Meditation hinein und gebe ihm Platz in mir.

Bei der Du.Wahrnehmung in der Meditaiton begegnet mir die andere “Identität“ befreit von meinen Vor.Festlegungen und Urteilen.

Für unsere Meditationsübung auf der Stufe Sieben sollten wir zwischen 15 – 20 Minuten Zeit einplanen.

Übungsweg in die eigene Tiefe

Meditation führt in die Du.Wahrnehmung

Je nach unserer Praxis bei den Meditaitonsübungen auf den verschiedenen Stufen bis heute sind uns die Abläufe unserer Meditation schon vertrauter geworden:

  • Stufe Eins -> Ankommen an dem Ort und in dem Raum an dem ich mich zur Meditation einfinde.
  • Stufe Zwei-> Ankommen bei mir und Wahrnehmung meines Körpers.
  • Stufe Drei -> Mein Atem als innerer Begleiter beim Loslassen meiner Gedanken.Welt.
  • Stufe Vier -> Mein Atem als Innerer Begleiter beim Hinhören auf meine Gefühls.Welt.
  • Stufe Fünf -> Ich bin jetzt aufmerksam da, mit allem was ich in die Meditation mitbringe, mit allem was mich nach der Meditation erwartet. Ich bin jetzt in meiner Zeit.
  • Stufe Sechs -> Ich bin aufmerksam da in meiner Meditation zwischen meinen Erwartungen an mich, zwischen dem was andere von mir erwarten und dem was ich jetzt gerade bin.
  • Stufe Sieben -> Ich öffne mich für eine erneuernde Art von Begegnung und Beziehung hin zu Menschen und allem was mir zum Du wird.

Die andere Identität wahrnehmen

Auf der siebten Stufe kommen wir bei der Du.Wahrnehmung an. Wir sitzen in der Meditation da offen für die Fülle im Leben, offen für die Liebe, die bleibt.

  • Mit jedem Ausatmen lassen wir die Bilder und Vorfestlegungen in uns los.
  • Mit jedem Einatmen werden wir weit für eine Begegnung in uns.
  • Wir sind dankbar für das Leben, das durch uns hindurch strömt.

Meditation auf der siebten Stufe unserer Reise will uns mit jedem Atemzug öffnen für ein Du:

  • Ich lasse Dich los mit jedem Ausatmen
  • Ich empfange Dich neu mit jedem Einatmen

Dieser Rhythmus hat etwas befreiendes an sich. Du bist nicht festgelegt in meinem Gestern.

Du hast Raum bei mir und ich vertraue Dich und mich dieser inneren Berührung an.

In der Tiefe meiner Meditation, komme ich in Berührung mit deinem Wesen.

Ich nehme Dich wahr ohne Wertung.

Wenn Du aus einer religiösen Tradition kommst, ist die Du.Wahrnehmung mit dem Großen DU Dein ständiger Begleiter in der Meditation. Es ist ein heilsamer Ort in Dir, an dem Du diesem Du Gottes Raum gibts. .

“(Jesus sagt:) … damit sie alle eins seien. Wie du, Vater in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein …”
Johannesevangelium 17,21

Die Größe und Weite, die ich in jedem Du empfange, begleitet mich in diese Meditations.Übung

Meditations.Übung

Wir gehen wieder über die einzelnen Stufen in die eigene Tiefe. Nimm Dir nach Möglichkeit die Zeit für die Raum.Wahrnehmung. Wenn Du Deinen Meditations.Platz eingenommen hast, hilft Dir die Körper.Wahrnehmung in eine aufrechte Haltung zu kommen. Die Wahrnehmung und Lösung von Gedanken und Gefühlen bei der Meditation haben wir auf den Stufen der Gedanken.Wahrnehmung und der Gefühls.Wahrnehmung betrachtet. So kommen wir bei der Meditationsübung in unserer Jetzt.Wahrnehnmung, in unserer Stille an.

Jetzt bin ich offen für die nächste Stufe in die eigene Tiefe. Über die Ich.Wahrnehmung komme ich zur Du.Wahrnehmung.

Praxisübung 1:

Ich öffnen mich auf der siebten Stufe für ein bestimmtes Du, auf dem Weg in die Stille (z.B. meinen Lebenspartner, mein Mutter, meinen Vater, meine Kinder, einen Freund, deinen Menschen, der es mir schwer macht usw.)

  • Ich folge innerlich dem Atem.
  • Dem aufsteigenden Einatmen.
  • Dem absteigenden Ausatmen.
  • Jetzt verbinde ich mit dem Ausatmen den Namen (z.B. Elke, Mutter, Vater usw.)
  • Ich spreche den Namen still mit jedem Ausatmen und lasse ihn fliesen.
  • Ich tue das in einer wohlwollenden und dankbaren Haltung.
  • Achtsam folge ich dem Einatmen.
  • Mein Ausatmen nimmt mich mit dem Namen und dem Du immer wieder hinein in die Stille.
  • Der Atem der Hauch des Lebendigen in mir.

Praxisübung 2:

Ich öffnen mich auf der siebten Stufe für das große Du, auf dem Weg in die Stille (z.B. meinem Gottes.Bild, dem was mich unbedingt angeht (wie es Paul Tillich nennt), dem Namen Jesus, dem Wort Abba oder Du, der Silbe „OM“ oder was Du auf Deinem spirituellen Weg nennen magst).

  • Ich folge innerlich dem Atem.
  • Dem aufsteigenden Einatmen.
  • Dem absteigenden Ausatmen.
  • Jetzt verbinde ich mit dem Ausatmen den Namen (z.B. Jesus)
  • Ich nenne still den Namen bei jedem Ausatmen und lasse ihn fliesen.
  • Ich tue das in einer wohlwollenden und dankbaren Haltung.
  • Achtsam folge ich dem Einatmen.
  • Mein Ausatmen nimmt mich mit dem Namen immer wieder hinein in die Stille.
  • Der Atem der Hauch des Lebendigen in mir.

So verbinde ich still mit dem Ausatem den Namen und komme immer wieder auf ihn zurück, wenn ich mich anderswohin verloren habe.

Am Ende meiner Übung zur Du.Wahrnehmung löse ich mich langsam aus meiner Haltung und neige mich Richtung Boden. Ich verabschiede mich dankbar vor meinem Begleiter und lasse ihn mit einem guten Wunsch oder einem Segen ziehen.

Dir viel Freude am Meditieren. Die Tiefe der Meditation beginnt und endet mit einem Lächeln 😊

Du bist herzlich eingeladen, uns über Deine Erfahrungen mit der Meditation zu schreiben.

Wir werden in den nächsten Wochen im Rahmen der Reihe: Meditation – Sieben Stufen in die eigene Tiefe ein E-Book für Dich bereit stellen, dass Du bei uns zum Download anfordern kannst. Dort findest Du alle sieben Stufen in der Zusammenfassung.

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Stefan Schuster
Lebens.Haus Team

Tatmensch, Visionär, Lebens-Architekt und Gestalter seiner Träume. Meditation, Spiritualität, Fotografie. Berührt von der Schönheit des Wahrnehmbaren und getroffen von dem, was Alles trägt.

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