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Wir treffen uns in der Stille

von | Mai 24, 2018 | 5 Kommentare

Schweigen – Wie und wann?

Wann immer es passt, sich anbietet. Zeitweise fest eingeplant, indem ich es selbst entscheide und Ort und Zeit unverzüglich nutze.

Schweigen kann in unterschiedlichen Situationen stattfinden: zum Beispiel Schweigen in der Meditation, inmitten von Gesprächen, in Beziehungen.

Schweigen kann verbinden und trennen – im positiven Sinn:

  • Indem man sich Zeit und Raum gibt, seine Gedanken zu sortieren.
  • Indem man Negatives vom Positiven trennt, Nützliches von Unnützlichem.
  • Indem man Stille schweigend wahr nimmt.

Gemeinsam Schweigen

Zusammen kommen

Zusammen sitzen

Zusammen schweigen

Zusammen atmen

Zusammen hören

Zusammen gehen und jeder für sich

Alleine Schweigen, alleine Gehen, alleine da sein, alleine sich treffen. Dies alles alleine ist ein Teil des Gesamten.

Meine Gedanken zum Schweigen

Wir können Sein in der Stille. Die Stille gibt Raum und Zeit.

Wir alle sind unterschiedlich: Wir haben verschiedenste Ansichten, wir sind verschiedene Menschentypen:

Jeder hat seinen eigenen Schmerz. Jeder hat sein eigenes Glück.

Jeder Ärger oder Entrüstung, jede individuelle Glaubenshaltung, jede Jahreszeit des Lebens, jede Gedankenreise, jede Sehnsucht, jedes Glücksgefühl bekommt Platz, Raum und Bedeutung oder auch Bedeutungslosigkeit und findet, vielleicht nicht gleich auf Anhieb, seine Berechtigung oder relativiert sich bis zur Nichtigkeit. Nach der eigenen Zeit in der Stille, der „Innenschau“, gibt es auch immer die Möglichkeit, seinen Blick wieder nach außen zu richten …

Ganz nach Martin Buber:

„Vergesst Euch und habt die Welt im Sinn.“

Zusammen schweigen ist..

Zusammen schweigen ist ein Wagnis.

Zusammen schweigen ist befremdlich, fühlt sich manchmal leicht seltsam an.

Zusammen schweigen ist mir heilig.

Zusammen schweigen ist oft heilsam.

Zusammen schweigen ist manchmal der Grund wieder miteinander zu reden.

Schweigen positiv zu nutzen und zu interpretieren ist für mich:

  • Einander Zeit zum Schweigen geben
  • Einander Raum für die eigene Position geben
  • Schweigend nebeneinander den Weg gehen – und jeder ist bei sich und dennoch geht man gemeinsam.
  • Gemeinsam schweigen — einsam schweigen. Beides im Auge behalten und umsetzen.

Übers Schweigen kann man auch reden, welche Erfahrung hast Du mit dem Schweigen?

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Elke Schuster
Lebens.Haus Team

Auf dem Weg. Aphorismen, Rat & Tat. Lebensraum- und Natur-Gestaltung. Meditation und Glaube. Der einzelne Mensch erfährt sich in der direkten Zuwendung und Wertschätzung als Persönlichkeit.

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