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Zuckerfasten: Gewinn durch Verzicht – das Fazit

von | Apr 2, 2018 | 2 Kommentare

Zuckerfasten – so ist es mir ergangen

Mehr oder weniger pünktlich zum Aschermittwoch habe ich angefangen, Zucker zu fasten. Den „Versuchsaufbau“ sehr ihr hier! Das Zwischenfazit findet ihr hier.

So wie dieser Sonntag der Start in das süße Restjahr ist, so ist die Osterzeit auch unser großer offizieller Lebens.Haus Monat: Nach mittlerweile zehn Monaten feiern wir den April mit besonders vielen Artikeln und einem großartigen E-Magazin, das es kostenlos zum Download geben wird. Es lohnt sich also in den nächsten Tagen und Wochen bei uns im Blog, auf Facebook oder Instagram vorbeizuschauen!

Heute lest ihr aber erst einmal mein Fazit zum Zuckerfasten. Zur Erinnerung hier noch einmal meine ganz persönlichen Regeln:

  • keine Süßigkeiten
  • kein zugesetzter Zucker (außer evtl. mal in Konserven)
  • kein künstlicher Süßstoff
  • nur natürliches Knabberzeug (Nüsse, Rosinen – Trockenobst ist erlaubt!)
  • so wenig verarbeitete Lebensmittel wie möglich

Es war leicht, bis es schwer wurde

Ich habe es schon wieder getan. Ich habe gesündigt. Diesmal im Osterurlaub in Franken. Aber nur ein bisschen – falls es nur ein bisschen sündigen überhaupt gibt. Das Ganze passierte genau einen Tag bevor ich das Fasten ganz offiziell brechen durfte. Ich habe mir doch tatsächlich ein oder zwei Löffel süßen Senf zur Weißwurst gegönnt. Als a Preiss in Franken musste ich mich etwas assimilieren.

Die Versuchung, das Fasten hier und jetzt an diesem Karsamstag (und damit eben jenen einen Tag zu früh) völlig zu brechen war geradezu grenzenlos. Schaumkopftorte und Fantakuchen, um nur zwei der Probleme zu nennen. Fast wäre ich auf der Zielgeraden gescheitert. Aber ich habe mich noch ein letztes Mal zusammengerissen. Für mich wurde das Zuckerfasten mit fortschreitender Zeit also nicht unbedingt leichter. Wie sehr habe ich mir manchmal auch nur ein klein bisschen Ketchup gewünscht – Dinge, über die ich vorher gar nicht nachgedacht hätte.

Am Ostersonntagsfrühstück habe ich das Fasten dann tatsächlich gebrochen – mit selbstgemachter Haselnusscreme und Sanddornmarmelade. Ein süßer Traum! Und während ich diese Zeilen gerade in den Laptop tippe, scheint mir die morgendliche Sonne auf den Bildschirm. Ich seh es in meiner „kleinmütigen Demut“ als großes kosmisches Lob 😉

Verzicht zeigt mir meine Stärken und Schwächen

„Verzicht ist bereichernd, weil die Dinge wieder an Wert gewinnen. Verzicht zeigt mir meine Schwächen und Stärken, sensibilisiert, bedeutet Auseinandersetzung mit seinem Lebensstil.“

@siggiswelt in einem Instagram Kommentar zu unserem Post, der mich zum Nachdenken angeregt hat!

Verzicht ist bereichernd. Einen Satz, den ich mir auf der Zunge zergehen lasse, wie den Zucker, den ich jetzt wieder essen darf. Eigentlich ein Oxymoron und doch wieder nicht. Denn es ist tatsächlich so. Die Dinge gewinnen durch Verzicht an Bedeutung. Aus Alltäglichem wird wieder etwas Besonderes.

Mein Ziel: Ich lasse mir Zeit für jeden Genussmoment!

Worauf ich jetzt baue: Dass ein bisschen Verzicht in meinem Leben bleibt. Den Kaffee häufiger ohne Zucker trinken. Abends eine handvoll Chips statt einer ganzen Tüte… Ein bisschen Verzicht für mehr Wert im Leben und mehr Sensibilität für all das, was mich jeden Tag umgibt, auch wenn es „nur“ in meinem Bauch landet. Der ist übrigens, als kleines Nebenprodukt, in der Fastenzeit spürbar geschrumpft und hat durch den Verzicht auch wieder etwas an Wert gewonnen 😉 Der größte körperliche Unterschied: Der Heißhunger auf obligatorische, ritualisierte Naschen am Abend hat sich fast komplett in Luft aufgelöst.

Fastet, wenn ihr wollt, wie ihr wollt

Was ich schon in vielen Gesprächen getan habe, wiederhole ich nun auch im virtuellen Lebens.Haus: Fasten lohnt sich. Fasten lohnt sich besonders durch die intensive Auseinandersetzung mit einem Thema. Es gibt viel zu lernen. Über die Umwelt und über sich selbst. Eigene Regeln helfen mir persönlich mehr als ein straffes Regelwerk, was mir von außen vorgegeben wird. Andererseits: Ein zeitliches Grundgerüst wie die christliche Fastenzeit ist für mich ein Extra-Schub an Motivation, obwohl das Fasten selbst nicht religiös motiviert war.

Mein Fazit in einem Satz: Fasten hat mir einiges genommen, aber sehr viel mehr gegeben,

Euch möchten wir die fastenfreie Zeit mit unserer April-Offensive versüßen: Besonders viele Blogeinträge, das E-Magazin und vieles mehr! Haltet Eure Augen offen – es lohnt sich!

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Christopher Wilker
Lebens.Haus Team

Leben Heute & Morgen, Kulinarisches, Sportliches. Alltagsbeobachter, Genussmensch, Katervater und Sport-Enthusiast. Meditationsneuling.

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