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Zwischenfazit Zuckerfasten – mehr als die Hälfte ist geschafft

von | Mrz 18, 2018 | 0 Kommentare

Noch zwei Wochen Zucker fasten!

Mehr oder weniger pünktlich zum Aschermittwoch habe ich angefangen, Zucker zu fasten. Den „Versuchsaufbau“ sehr ihr hier!

Zur Erinnerung hier noch einmal meine ganz persönlichen Regeln:

  • keine Süßigkeiten
  • kein zugesetzter Zucker (außer evtl. mal in Konserven)
  • kein künstlicher Süßstoff
  • nur natürliches Knabberzeug (Nüsse, Rosinen – Trockenobst ist erlaubt!)
  • so wenig verarbeitete Lebensmittel wie möglich

 Ach, echt? Da is‘ auch Zucker drin?

Christopher Wilker, staunt.

Wie es mir bisher erging

Der Anfang war das Leichteste, was ich jemals gemacht habe. Morgens Brötchen, mittags Frikadellen mit Kartoffeln, abends Ofenkäse. Klingt nicht gerade nach Verzicht oder Fasten. Nach spätestens einer Woche, fällt doch auf, dass sich das alltägliche Leben deutlich ändert. Ich habe bisher vieles gelernt: Ich studiere Zutatenlisten, und bin hin und wieder ob meiner Naivität doch überrascht. Auch in der Mayo ist Zucker? Wirklich?

Ich möchte nicht sagen, dass ich geschummelt habe – einmal habe ich aber doch gesündigt: Bei einem langen Meeting auf der Arbeit habe ich mir einen „Energy Drink“ genommen. Ich versuche mein Gewissen zu beruhigen: Alternativen gab es keine, der Kreislauf war am Boden. Das Wichtigste hierbei: Ich habe diesen Fehltritt zumindest nicht als Ausrede benutzt, um einfach weiter zu sündigen. Das habe ich mir schon im Voraus fest vorgenommen. Eine gedankliche Einstellung, die in solchen Momenten ungemein hilft.

Oh, du süße Verführung!

Zucker fasten ist schwerer als Chips fasten

Salzige Knabbereien ersetze ich mittlerweile problemlos, wenn auch nicht kalorienärmer: Erdnüsse, Pistazien, Studentenfutter – oder einfach ein Stück Käse.

Ich bin sehr fest davon ausgegangen, dass meine Sonderregel, auch keine Chips zu essen, die schwierigste für mich sein wird. Weit gefehlt: Kein Ketchup. Keine Schokolade. Keine Barbecue-Sauce. Keine Soft Drinks. Kein Zucker im Kaffee. Keine Fruchtzwerge. Kein Eis. Kein Kuchen!

Alternativen gibt es natürlich (Honig, Agavensirup…) – aber ich wollte den Industriezucker nicht einfach durch alternative Süßungsmittel substituieren. Die Folge: Ab und zu fantasiere ich über große Eisbecher mit extra viel Schlagsahne. Ganz so, wie ein Verdurstender in der Wüste eine Oase fanta-morganisiert…

Das Positive: Bisher haben sich die typischen Heißhungerattacken tatsächlich deutlich reduziert. Das mag am Zucker liegen – oder daran, dass ich auch keine Süßstoff-Cola mehr trinke. Insgesamt habe ich weniger Appetit, esse gesünder, auch außerhalb meiner selbst gesteckten Regeln. Ob es am Zucker liegt?

Essen ist sozial!

Zugegeben, damit erfinde ich das Rad nicht neu, aber Essen ist einfach etwas Soziales. Ich möchte mich nicht auf die negativen Auswirkungen stürzen, deswegen berichte ich nicht übermäßig über wohlgemeinte Schokoriegel oder ritualisierte Geburtstags-, Einstands- und Abschiedskuchen (die ich selbstverständlich alle ausgeschlagen habe!).

Für mich mache ich eine sehr wertvolle Erfahrung, an der auch viele Mitmenschen sehr interessiert sind. Denn: Auch wenn ich mit dem Thema Zucker fasten nicht hausieren gehe, bekommen es viele Freunde und Bekannte doch sehr schnell mit. Geradezu „empört“ reagieren einige, wie ich denn ein Kinder Bueno, Gummibärchen oder Schokokuchen ausschlagen könne. Nach der Erklärung höre ich aber immer wieder folgenden Satz in verschiedenen Varianten: „Klingt eigentlich gut – wollte ich auch schon immer mal machen!“

Pünktlich zu Ostern folgt der dritte Blogeintrag zum Thema mit meinem Resümee. Auf das bin ich, wenn ich einmal darüber nachdenke, selbst schon ganz entspannt!

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Christopher Wilker
Lebens.Haus Team

Leben Heute & Morgen, Kulinarisches, Sportliches. Alltagsbeobachter, Genussmensch, Katervater und Sport-Enthusiast. Meditationsneuling.

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