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Alltagsexerzitien – Alltagserfahrungen auf dem Weg bis Ostern IV

von | Mrz 16, 2018 | 0 Kommentare

Alltagsexerzitien 2018

Dritte Woche: Fürchte dich nicht – Ich habe die Welt überwunden

Erfahrung mit der dritten Woche

Und wieder bin ich dabei. Bin gespannt, was mich heute anspricht … und freue mich auf alle Mitstreiter!

Die Kerze inmitten des Raumes, auf dem Fußboden, umgeben von dem lebendigen, farbenfrohen Regenbogentuch, gefällt mir jedes Mal wieder sehr gut! Da strahlt ein Lebenslicht und bedeutet viel mehr, als nur das Zentrum des Raumes! Umrundet wird die Mittelkerze heute von vielen kleinen Teelichtkerzen in Gläsern.

Start in den Abend

Zuerst die Begrüßung und der gemeinsame Beginn mit einem Wochengebet. Dies schreibe ich heute mal dazu, vielleicht können ja auch andere etwas damit anfangen:

Gebet

Wir sterben Tode – Tag für Tag-

verspüren Ängste – Nacht für Nacht.

Wir wollen leben, wollen frei sein:

Herr erbarme Dich

Wir suchen Hoffnung – Tag für Tag –

ersehnen Frieden – Nacht für Nacht.

Wir wollen hoffen, wollen atmen:

Christ erbarme Dich

Wir brauchen Liebe – Tag für Tag –

Erbitten Hilfe – Nacht für Nacht.

Wir wollen lieben, wollen geben:

Herr erbarme Dich

(Bernd Donath)

Austausch über die letzte Woche

Wir teilen uns zum Austausch über die letzte Woche wieder in zwei Gruppen. Es ist schon viel Vertrautheit entstanden. Zwei Sätze aus der letzten Woche sind mir besonders im Gedächtnis geblieben, nämlich:

  • „Lieber Gott, ich habe große Angst.
  • Liebe Angst, ich habe einen großen Gott.

Eines unserer Lieder heute Abend:

Zum Austausch passt dann gut unser gemeinsames Lied, dass wir singen:

Fürchte dich nicht, gefangen in deiner Angst,

mit der du lebst.

Fürchte dich nicht, gefangen in deiner Angst.

Mit ihr lebst du.

Fürchte dich nicht, getragen von seinem Wort,

von dem du lebst.

Fürchte dich nicht, getragen von seinem Wort.

Von ihm lebst du.

Fürchte dich nicht, gesandt in den neuen Tag,

für den du lebst.

Fürchte dich nicht, gesandt in den neuen Tag.

Für ihn lebst du.

Text und Musik: Fritz Baltruweit; Copyright: tvd-Verlag, Düsseldorf

Hinführung in die Stille und Meditation

Unsere Gruppenleiterin liest uns einen biblischen Text vor, dann sind wir eingeladen zu einer einfühlsam geführten Körperwahrnehmungsübung als Einführung in die meditative Stille.

Nach der Zeit der Stille hören wir einem sanften Gongschlag.

Unterwegs mit einer Kerze

Jetzt nimmt jeder von uns eine der kleinen brennenden Teelichtkerzen im Glas . Und mit ihr geht jeder zwei Schritte vorwärts und anschließend immer einen zurück, im eigenen Rhythmus, durch den gedimmten Raum. Wir hören dazu ein meditatives Lied, zuerst in französischem und danach in deutschem Gesang.

Den eigenen Rhythmus zu finden und konsequent zu gehen empfinde ich durchaus als Herausforderung. Und diese Langsamkeit! Gerne würde ich nur vorwärtsgehen und mich mit diesem Schritt nach hinten nicht länger beschäftigen wollen.

Das Ganze in einer gewissen Harmonie zu durchschreiten gelingt erst bei der Wiederholung der Musik. Und dann tut es richtig gut! Es sammelt mich und bringt mich in Einklang mit meinem Kerzenlicht und jedem Schritt und Tritt.

Unser Schlusslied und Segen

… Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns auf unseren Wegen, Sei Quelle und Brot in Wüstennot, sei um uns mit deinem Segen …

Gott sei vor dir, wenn du den Weg nicht weißt.

Gott sei neben dir, wenn du unsicher bist.

Gott sei über dir, wenn du Schutz brauchst.

Gott sei in dir, wenn du dich fürchtest.

Gott sei um dich wie ein Mantel, der dich wärmt und umhüllt.

Ausblick auf die nächste Woche

Ich bringe meinem Mann eine Kerze mit und gerne den Segensgruß, den wir uns gegenseitig zugesprochen haben. Und heute noch ein Spezialgeschenk, nämlich für jeden einen, von einer Teilnehmerin genähten, Teetassen-Untersetzer! Ein genialer Einfall! Der Stoffuntersetzer eignet sich auch für die Glaskerze und ist ein liebes, persönliches Geschenk mit Erinnerungsfaktor, ebenso wie das Glaskerzenlicht.

Die nächste Woche steht unter dem Wort: Fürchte dich nicht – vertraue mir.

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Elke Schuster
Lebens.Haus Team

Auf dem Weg. Aphorismen, Rat & Tat. Lebensraum- und Natur-Gestaltung. Meditation und Glaube. Der einzelne Mensch erfährt sich in der direkten Zuwendung und Wertschätzung als Persönlichkeit.

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