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Alltagsexerzitien – Alltagserfahrungen auf dem Weg bis Ostern II

von | Mrz 2, 2018 | 1 Kommentar

Alltagsexerzitien 2018

Erste Woche: Fürchte dich nicht – ich bin da

Erfahrung mit der ersten Woche

Eigentlich war es für meinen Mann und mich eine sehr kurze Woche mit den Exerzitien. Wir hatten die zwei Begleithefte für die Zeit bis Ostern nachträglich bestellt und mit der Post zugesandt bekommen. Am Sonntag vor dem nächsten Treffen haben wir uns dann hingesetzt und uns alle fünf angebotenen Einheiten für die erste Woche in einem Rutsch abwechselnd vorgelesen. Es war eine ganz interessante Erfahrung, die verschiedenen Themen der ersten Woche so kompakt anzugehen.

Das große Thema der ersten Woche war: Fürchte dich nicht – ich bin da.

Für jeden Tag war dann ein anderes Thema als Vorschlag angegeben:

  • Meinen Ort finden
  • Meine Zeit finden
  • Meine Mitte finden
  • Gott in mir finden
  • Ruhe finden

Zeit für eine Meditationsübung

Nach dem Durchlesen der einzelnen Einheiten war dann Zeit für eine Meditationsrunde. Ich holte also unsere Klangschale aus dem Regal und wir gönnten uns für die nächsten zehn Minuten diese Aus.Zeit.

Im Rhythmus des Ein- und Ausatmens bei mir selber ankommen und zur Ruhe finden, das passt ganz gut zu den Themen dieser Woche.

Ich schlage die Klangschale drei mal an, dann hat jeder für sich Zeit, sich einzufinden. Am Ende der zehn Minuten schlage ich wieder drei mal die Klangschale an. Ich mag den Klang, und freue mich daran.

Wer sich für Meditation mehr interessiert findet dazu hier auf unserem Blog noch mehr Anregungen. Besonders in dem Beitrag: Meditation – sieben Stufen in die eigene Tiefe.

Unser nächstes Treffen in der Gruppe

Dann war es wieder so weit. Der zweite Montag für unser Treffen mit der Gruppe war schneller da, als gedacht. Es war wieder Zeit, sich auf den Weg zu machen.

Dieses mal starteten wir mit einem kurzen Austausch über die letzte Woche. Dazu teilten wir uns in zwei kleinere Gruppen und setzten uns im Kreis. Nach dem Austausch ging es zurück in die große Runde.

Und dann kam eine schöne Übung als Vorbereitung für die zweite Woche:

Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein

Unsere Gruppenleiterin las diese Textstelle aus dem Alten Testament vor. Sie hatte den Text auf vier Seiten Papier aufgeteilt und diese vier Zettel um die Kerze herum auf den Boden gelegt. Auf den einzelnen Blättern standen die Abschnitte:

  • Fürchte dich nicht
  • ich habe dich erlöst
  • ich habe dich bei deinem Namen gerufen
  • du bist mein

Jeder, der wollte, konnte sich eine Kerze nehmen und diese auf einem der Blätter am Boden abstellen und etwas dazu sagen.

Mich hat beeindruckt, wie verschieden die Teilnehmer auf den Text reagiert haben und was sie zu ihrer Kerze gesagt haben.

Ich habe mir die Karte mit dem Text: „ich habe dich erlöst“ für meine Kerze ausgesucht. Mir kamen dabei die Gedanken: Ich habe dich gelöst und dann ist mir „Lass los“ in den Sinn gekommen. Mit diesen Worten stellte ich dann meine Kerze ab.

Mein Mann stellte seine Kerze zu der Karte: „Ich habe Dich bei deinem Namen gerufen“ ab. Für ihn war wichtig, dass der Ruf allen Menschen und Völkern gilt.

Auch die anderen Teilnehmer haben ihre Kerzen auf die verschiedenen Karten gestellt. Jeder hat aus seiner Betroffenheit heraus die Kerze mit einem Wunsch verbunden. Symbolhandlungen haben eine eigene Sprache, die etwas Wesentliches ausdrückt.

Unser Lied in dieser Woche

Fürchte dich nicht, gefangen in deiner Angst,

mit der du lebst.

Fürchte dich nicht, gefangen in deiner Angst.

Mit ihr lebst du.

Fürchte dich nicht, getragen von seinem Wort,

von dem du lebst.

Fürchte dich nicht, getragen von seinem Wort.

Von ihm lebst du.

Fürchte dich nicht, gesandt in den neuen Tag,

für den du lebst.

Fürchte dich nicht, gesandt in den neuen Tag

Für ihn lebst du.

Text und Musik: Fritz Baltruweit, tvd-Verlag, Düsseldorf

Ausblick auf die nächste Woche

Für die nächste Woche nehmen wir uns vor, ein paar mal öfter mit den angebotenen Texten in die Stille zu gehen.

Mal schauen wie es uns gelingt.

Vielleicht hast Du Dir auch etwas vorgenommen in der Fastenzeit, schreibe uns gerne davon.

Wir laden Dich herzlich ein, Deine Erfahrungen mit der Fastenzeit mit uns zu teilen.

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Elke Schuster
Lebens.Haus Team

Auf dem Weg. Aphorismen, Rat & Tat. Lebensraum- und Natur-Gestaltung. Meditation und Glaube. Der einzelne Mensch erfährt sich in der direkten Zuwendung und Wertschätzung als Persönlichkeit.

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