Alltagsexerzitien – vernetzt – verbunden

von | Mrz 7, 2019 | 3 Kommentare

© Grundlage: Oekumenische Alltagsexerzitien 2019, Cover Begleitheft – bearbeitet durch www.Lebens.Haus

vernetzt – verbunden

Alltagsübungen für die Zeit bis Ostern 2019

Es ist wieder so weit …

Die nächsten Wochen können uns auf einige besondere Erfahrungen in unserem Lebens.Alltag einstimmen, die uns auf ganz eigene Weise bereichern können.

Es sind die Tage von Aschermittwoch bis Ostern, die dazu einladen, alleine oder mit Freunden einen Erfahrungs- und Übungsweg zu gehen.

Ökumenische Alltagsexerzitien …

Ein solches Angebot nutze ich die letzten Jahre in der Fastenzeit. Es wird in vielen Kirchengemeinden in diesen Tagen gestartet. An sechs Abenden treffen wir uns einmal in der Woche in der Zeit bis Ostern in einem Gemeinderaum zu diesen Alltagsexerzitien. Menschen aus unterschiedlichsten Richtungen, mit unterschiedlichsten Erwartungen. Menschen, die sich für diese Zeit bis Ostern auf den Weg machen miteinander Fragen des Alltags, des Glaubens, des Miteinanders auszutauschen.

© Oekumenische Alltagsexerzitien 2019, Cover Begleitheft

Die Themen der nächsten Wochen

  1. Woche: In die Welt gestellt
  2. Woche: Im Zeichen des Regenbogens mit Gott verBUNDen
  3. Woche: Durchs Netz gefallen und doch gehalten
  4. Woche: Verbunden in Christus
  5. Woche: Verbunden im Heiligen Geist

Auf Schatzsuche

Bei den Themen geht es mir nicht so sehr um eine bestimmte Frömmigkeit, es geht mir darum, dass wir über uns selber, unseren Glauben und unsere Zweifel ins Gespräch kommen.

Es gibt so viele Schätze auf dem christlichen Weg, die nicht gefunden werden oder von der Kirche so verdeckt und verfremdet sind, dass man daran verzweifeln möchte und doch sind sie da.

Ich möchte einige dieser Schätze mit Euch teilen und bis Ostern diesen Weg der Schatzsuche einüben.

 

 

Was uns auf diesem Weg helfen kann

  • Ein Platz daheim, an dem ich für einige Minuten am Tag zu mir und meiner Stille kommen kann
  • Offenheit für Anregungen und Impulse
  • Offenheit für meine Grenzen, die ich nicht aufgeben will und daher respektieren sollte
  • Eine Kerze
  • Einen Zettel und einen Stift für die eine oder andere Entdeckung
  • Die Erwartung meinen Oster-Schatz zu heben

© Oekumenische Alltagsexerzitien 2019, Begleitheft

Eine kurze Übung um zur Stille zu kommen

Wenn ich eine Kerze zur Hand habe, zünde ich eine Kerze an.

Ich sitze gerade auf einem Stuhl oder einem Meditationsschemel.
Ich richte mich frei auf ohne mich anzulehnen.
Meine Hände ruhen locker in meinem Schoß.

Mein Kinn ist leicht in Richtung Brust herangenommen.
Meine Augen sind geschlossen oder etwas vor mir auf den Boden gerichtet.

Für einen Moment stelle ich mir vor, ich blicke von der Zimmerdecke aus auf mich herunter.
Ich sehe mich da sitzen im Raum, auf dem Stuhl oder dem Schemel.
Ich sage ein leises „JA“ über mir.
Ein paar Atemzüge lasse ich mit dem Ausatmen dieses „Ja“ durch mich strömen.
Ich stelle mir vor, wie mich dieser Moment des stillen Jas, dieses kurze Verweilen bei mir mit dem Großen Ja des Lebens verbindet.

So bin ich eine oder zwei Minuten in der Stille bei mir und meinem JA, bis ich mit einer leichten Verbeugung „Danke“ sage.

 

 

Quellenangabe

Titelbild und Anregungen aus vernetzt – verbunden, Ökumenische Alltagsexerzitien 2019 Begleitheft Gottesdienstinstitut der Evang.-Luth. Kirche in Bayern und Diözesanstelle Berufe der Kirche, Bamberg

 

Stefan Schuster on Facebook
Stefan Schuster
Lebens.Haus Team

Tatmensch, Visionär, Lebens-Architekt und Gestalter seiner Träume. Meditation, Spiritualität, Fotografie. Berührt von der Schönheit des Wahrnehmbaren und getroffen von dem, was Alles trägt.

GRATIS E-Magazin mit Deiner Newsletter-Anmeldung!

Abonniere unseren monatlichen Newsletter hier - als Dankeschön gibt es das kostenlose Lebens.Haus Magazin! 86 Seiten vollgepackt mit spannenden Themen.

Vielen Dank - Du hast den Lebens.Haus Newsletter abonniert!