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Segen entdecken

von | Feb 18, 2018 | 1 Kommentar

Segen entdecken

Aus der Reihe: Jeder Mensch hat einen Segen

Segen lässt sich entdecken:

Wenn wir vom Segen und Segnen sprechen und davon, das sich Segen entdecken lässt, dann trifft das auf ganz unterschiedliche Erfahrungshintergründe bei jedem Einzelnen von uns.

Dabei hat Segen seinen Grund immer darin, dass es einen Großen Segen gibt. Einen Segen, der an jedem Anfang steht.

In dieser Blogreihe möchte ich dazu einladen, dem Segen im eigenen Leben nachzuspüren und ihm zu begegnen. Denn jeder Mensch hat einen Segen.

Der Große Segen

Im Buch Der große Segen von Matthew Fox, einem ehemaligen Dominikaner Priester, wird dieser Große Segen des Anfangs als Schöpfungsspiritualität beschrieben, der jedem Menschen einen Lebens.Raum in seiner Zeit gibt.

Wir werden hier die vier Pfade, die Matthew Fox im Buch beschreibt, aufgreifen.

Heutige Alltagserfahrungen mit dem Segen

Für viele Menschen ist heute die Erfahrung mit dem Segen im Umfeld guter Wünsche gegeben. Wir sprechen einen Segen als Wunsch einem anderen Menschen zu um ihn zu ermutigen oder um ihm zu zeigen, dass wir an ihn denken.

Wenn wir selber einen Segenswunsch weitergeben greifen wir häufig auf vorformulierte Texte zurück. Vielen sind die altirischen Segenswünsche bekannt, die auf Grußkarten in Verbindung mit einem schönen Bild zu den verschiedensten Anlässen gerne genutzt werden.

Religiösen Amtsträgern wird es zugestanden, dass sie einen Segen zu den verschiedensten Anlässen in die Welt geben. Im Westen sehr bekannt ist die traditionelle Segenshandlung „Urbi et Orbi“, die der Papst alljährlich von der Loggia des Petersdomes als Ostersegen, mit medialer Aufmerksamkeit, der Stadt Rom und dem ganzen Erdkreis spendet.

Segen konkret

Wir wollen uns bei dieser Blog-Reihe dem Segen von einer sehr konkreten Seite nähern. Viele der verwendeten Begrifflichkeit stammen aus der christlichen Tradition, wollen aber nicht einengen, sondern einladen diese verändernde Sicht auf das Leben, die der Segen mit sich bringen kann, zu entdecken.

  • Segen, der mir zugesprochen ist.
  • Segen, der mich in Anspruch nimmt.
  • Segen, den ich in Anspruch nehme, der mich meint, in meiner Wirklichkeit

Wir wollen einladen Segen konkret zu erleben, so wie es in einem alten irischen Segensspruch heißt:

Gott sei vor dir,

um dir den Weg

der Befreiung zu zeigen.

Gott sei hinter dir,

um dir den Rücken zu stärken

für den aufrechten Gang.

Gott sei neben dir,

eine gute Freundin

und ein guter Freund

an deiner Seite.

Gott sei um dich

wie ein schönes Tuch

und eine wärmende Alpakadecke,

wenn Kälte dich blass macht

und Lieblosigkeit dich frieren lässt.

Gott sei in dir

und weite Dein Herz,

zu lieben

und für das Leben zu kämpfen.

Segens.Entdecker werden

Segen erfahren wir im Lebens.Lauf eher im Allgemeinen und Unbestimmten, nicht aber im Persönlichen und Konkreten. Segen als ritueller Bestandteil und guter Wunsch begleitet uns. Aber wie wird man zum Segens.Entdecker? Und ist Segen tatsächlich wahrnehmbar im eigenen Leben, auch wenn wir dem vielleicht andere Namen geben?

Meine eigene ersten bewussten Erfahrungen mit einem persönlichen Segen

Es ist schon ein paar Jahre her, ich war 21 Jahre alt und verabschiedete mich von einigen Freunden und Bekannten, da ich meinen Lebensmittelpunkt für einige Jahre an einen 500 km entfernten Ausbildungsort verlegte.

Bei einer dieser Verabschiedungen wurde mir von meinem Gegenüber beim Abschied ein Kreuzzeichen auf die Stirn gemacht und ich erhielt den Zuspruch, Gott ist mit dir.

Mir ist diese Begegnung mit einem persönlichen Segen in Erinnerung geblieben. Wir werden später in der Blogreihe noch auf verschiedene Gesten zu sprechen kommen, die den Segen begleiten können, wenn es um die Formen des Segens geht.

Doch jetzt gehen wir erst ein mal auf Entdecker.Reise durch die verschiedenen Segens.Pfade. Wir werden in jedem Blogbeitrag dieser Reihe in den nächsten Wochen wieder auf diese vier Pfade zu sprechen kommen und dabei verschiedene Aspekte beleuchten und jeweils eine kleine Übung anbieten.

Der erste Segens.Pfad – Meine Lebens.Kraft und Vitalität

Auf dem ersten Pfad geht es um unsere Freundschaft mit der Schöpfung.

Es geht, um die Kunst sich zu freuen in dieser Schöpfung und um die Wahrnehmung der Freude und des Lebens in mir selbst.

Den Segens.Zuspruch, den wir auf dem ersten Pfad ganz grundlegend entdecken können ist unser Name, in dem wir auf eine ganz besondere Weise gesegnet sind. Wir haben diesen Namen von unseren Eltern erhalten. Wir werden mit ihm in unserem Leben wohl einige hunderttausende Mal gerufen werden. Unser Name begleitet uns durch unsere ganze Lebens.Zeit. Er steht auf der Geburts.Urkunde genauso wie auf allen Briefen, Dokumenten, Verträgen, die wir ausfertigen und dann auch mal auf dem letzten Schreiben, das von uns Kunde gibt, der Sterbe.Urkunde.

Übung mit unserem Namen:

Unseren eigenen Namen wie einen Segen empfangen, das ist ein Schlüssel zur Freundschaft mit der Schöpfung und uns selbst.

Dazu können wir am Morgen und am Abend eine kleine Übung machen:

Beim Aufstehen und beim Zubettgehen bleiben wir einen Augenblick auf der Bettkante sitzen und legen beide Hände zusammen auf unseren Herzbereich. Wir atmen zwei- bis dreimal in die Stille hinein tief ein und aus. Dann sprechen wir beim Ausatmen unseren Namen gefolgt von einem „Danke“ still aus. Dann gehen wir mit diesem Bewusstsein in die Betriebsamkeit des neuen Tages oder in die Stille und Erholung der Nacht.

Auf dem ersten Pfad gibt es eine Fülle von Segens.Entdeckungen:

  • Die Demut als Erdverbundenheit mit ihrer Schlichtheit und Leidenschaft
  • Das Vertrauen und die Öffnung zum Leben und Lieben
  • Gott als durchlässig zu mir und aller Schöpfung entdecken
  • Unsere Würde und Verantwortung für jeden neuen Tag auf dieser Erde
  • Gastfreundschaft als Heiterkeit und Heiligkeit
  • Ich selbst als ein Segen für andere

auf einige Segens.Entdeckungen des ersten Pfades werden wir in den nächsten Wochen noch eingehen.

Die weiteren Segens.Pfade

Wenn wir die nächsten Wochen tiefer in das Thema des Segens einsteigen, werden wir auch in freier Weise den vier Pfaden aus dem Buch „Der Große Segen“ weiter folgen.

Hier sind die die weiteren Segens.Pfade schon mal kurz angedeutet:

  • Der zweite Segens.Pfad – Meine Lebens.Vedunklungen und mein Schatten
    Neben dem aktiven und hellen ersten Pfad gibt es den zweiten Segens.Pfad, der nicht so einfach als Segen zu entdecken ist. Dabei geht es und die Freundschaft mit der Dunkelheit, dem Segen des Lösens und Loslassens und dem Seinlassen des Haderns mit mir, weil ich so bin, wie ich bin.
  • Der dritte Segens.Pfad – Meine Lebens.Kreativität und Schöpfungskraft
    Der dritte Pfad steckt voller Einladungen Mit.Schöpfer zu sein. Wir selbst sind dazu aufgefordert Segen zu leben.
  • Der vierte Segens.Pfad – Meine Lebens.Feier und Schöpfungsspiritualtiät
    Den letzten Pfad folgen wir in unbekannteres Gebiet. Es geht um den Segen für eine globale Zivilisation und um einen Geist unter uns, der mit Recht Heilig genannt werden will. Es geht um die Wiederentdeckung des Mitgefühls und die Öffnung hin zur Liebe für Gerechtigkeit.
Wir wollen Dich im Rahmen dieser Reihe herzlich einladen uns etwas daran Anteil zu geben, wie Du Segen erfahren hast oder erfährst. Oder auch welche Schwierigkeiten Du vielleicht mit dem Thema hast. Schreib uns einfach eine Mail oder gib uns einen Kommentar.
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Stefan Schuster
Lebens.Haus Team

Tatmensch, Visionär, Lebens-Architekt und Gestalter seiner Träume. Meditation, Spiritualität, Fotografie. Berührt von der Schönheit des Wahrnehmbaren und getroffen von dem, was Alles trägt.

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